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Ein großer Schritt in Richtung Wanderregion

Einweihung Ein großer Schritt in Richtung Wanderregion

Der Panorama-Blick vom Kreuzwarthügel ins Amöneburger Becken, das Schweinsberger Moor und die Brücker Mühle sind nur einige der Höhepunkte, die Wanderer auf den neuen Geotouren erwarten.

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Adolf Fleischhauer (von links), Bernhard Becker, Klaus Weber, Birgit Gruß, Michael Plettenberg,
Dr. Armin Feulner, Claudia Blum und Hartmut Greb enthüllten die Wandertafel.Foto: Elvira Rübeling

Amöneburg. Wie dick ist die Torfschicht des Schweinsberger Moorers, wo entspringt die Ohm oder was ist ein Quarzit? Die Antworten auf zahlreiche Fragen dieser Art finden kleine und große Wanderer ab sofort auf der Geotour „Kreuz & Quer“ der Stadt Amöneburg. Auch auf der zweiten neuen Geotour („Stock & Stein“) warten viele Rätselfragen auf die Wanderer - die angehalten sind, ihre Lösungen einzusenden, um Gewinne einzuheimsen.

Die Stadt hat den bereits bestehenden Prämiumwanderweg „Amanaburch-Tour“ um die neuen Geotouren erweitert. Die rund 30 Gäste der Einweihung am Samstag am Rüdigheimer Sportplatz waren im Vorfeld größtenteils an dem interkommunalen Projekt beteiligt. Amöneburgs Bürgermeister Michael Plettenberg nannte sie in seiner Ansprache dann auch ­alle namentlich.

In Zusammenarbeit sei es gelungen, dem Ziel, aus der Region eine Wanderregion zu machen, einen großen Schritt näher zu kommen, betonte der Bürgermeister.

Nach der feierlichen Enthüllung des Wegweisers am Sportplatz machten sich die Gäste der Einweihung gemeinsam auf eine Teilstrecke der zwölf ­Kilometer langen Tour „Kreuz & Quer“.

Der gut ausgeschilderte­ Rundwanderweg von Amöneburg bis zum Schweinsberger Moor lädt mit seinen geologischen und biologischen Besonderheiten zu Erkundungen ein. Schon gleich am Empfangsportal bietet sich vom Kreuzwarthügel ein wundervoller Panoramablick in das Amöneburger Becken mit seinen Höhenzügen. Der Kreuzwarthügel ist, ebenso wie die Basaltkuppen Amöneburg und Schweinsberg, vulkanischen Ursprungs. Das Geotop Schweinsberger Moor ist eine der letzten Urlandschaften Mitteleuropas. Es steht seit 1977 unter Naturschutz, ist heute überwiegend mit Schilf bewachsen und mit 43 Hektar das größte zusammenhängende Schilfgebiet in Mittel- und Nordhessen.

Das Schweinsberger Moor und der Brücker Mühlbach, die Au-Brücke, die Brücker Mühle sowie die Amöneburg sind weitere Sehenswürdigkeiten der Tour, die vorbeigeht an einer Ziegelhütte, denkmalgeschützten Grenzsteinen aus Buntsandstein mit Mainzer Rad und Hessischen Löwen, dem Fauna-Flora-Habitat Brückerwald und vielem mehr. Die Gruppe drehte allerdings nach dreieinhalb Kilometern um und kehrte im Vereinsheim am Sportplatz ein -das künftig für die Bewirtung größerer Wandergruppen zur Verfügung gestellt werden soll.

von Elvira Rübeling

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