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Ein großer Dank für große Leistungen

Sportlerehrung Ein großer Dank für große Leistungen

Traditionell stellte der TSV Eintracht Stadtallendorf die meisten zu ehrenden Aktiven bei der Stadtallendorfer Sportlerehrung. Besonders viele Erfolge verbuchten dieses Mal die Rhönradturnerinnen.

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Linkes Bild: Bürgermeister Christian Somogyi verteilte Medaillen an erfolgreiche Rhönradradturnerinnen der Eintracht. Rechtes Foto: Kinder der Akrobatik-Gruppe „Traumfänger“ balancierten bei ihrem Auftritt auf Gymnastikbällen. Fotos: Michael Rinde

Stadtallendorf. Sie vertraten ihre Vereine und ihre Stadt auf zahlreichen Wettkämpfen im In- und sogar im Ausland. Am Freitagabend würdigte die Stadt Stadtallendorf die Leistungen von 70 Sportlern und verdienten Vereinspersönlichkeiten in der Stadthalle. Ein rundherum zufriedener Bürgermeister Christian Somogyi brachte es in seiner Begrüßung auf den Punkt: „Der heutige Tag ist ein Beweis für eine erfolgreiche Stadtstruktur.“ Somogyi hob die Bereitschaft der Stadt hervor, weiter in die Sportstätten zu investieren. Als Beispiele nannte er die Hallenbadsanierung oder die Notwendigkeit, im Herrenwaldstadion neue Laufbahnen für die Leichtathleten zu schaffen. Somogyi übernahm dann später die Ehrungen gemeinsam mit Stadtverordneten-Vorsteher Hans-Georg Lang, Erster Stadtrat Otmar Bonacker und dem Vorsitzenden des Sportausschusses Frank Hille. Die zahlenmäßig größte Gruppe stellten die Rhönradturnerinnen des TSV Eintracht Stadtallendorf. „Das vergangene Jahr war ziemlich erfolgreich für uns, was uns natürlich sehr freut“, sagte Lara Rühling vom Rhönradteam. Sie hob die große Vereinstreue vieler Mitglieder hervor, die teilweise aus Gießen zum Training in Stadtallendorf anreisen. Nicht minder erfolgreich waren die Schwimmsportler der Eintracht, die unter ­anderem eine Mannschaftsgoldmedaille für den Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft erhielten.

Doch jeder Sportler und jede vertretene Sportart erfuhren am Freitag dank der Moderatoren Christoph Grimmel und Reiner Bremer eine persönliche Würdigung auf der Bühne. So brachte Christopher Schaub zum Beispiel dem Publikum Details seines Hobbys, der Kaninchenzucht, näher. Wilhelm Berkmann, seit drei Jahrzehnten beim DLRG-Ortsverband, erinnerte an die Anfänge des Schwimmsports in „Stadt Allendorf“ und berichtete von der Suche nach weiteren Übungsleitern. Die Stadt ehrt seit einigen Jahren auch langjährige aktive Vereinsmitglieder für ihren Einsatz. Etwas Besonderes war auch die Goldmedaille für Michael Schaub, dem Paralympics-Teilnehmer des Schützenvereins Horrido. Sympathisch-locker brachte Schaub den Gästen seine „Tage von London“ noch einmal ein wenig näher.

Keinem wurde angesichts des knapp zweistündigen Programms langweilig. Zwischen die drei Ehrungsblöcke hatte das Organisationsteam der Stadtverwaltung mit den „Traumfängern“ der Grundschule II oder dem Zumba-Kurs der Volkshochschule wahre Blickfänger gesetzt. Bei der seit sieben Jahren erfolgreichen Gruppe „Traumfänger“ erlebten Besucher, wie gelenkig die Kleinsten sein können, etwa, wenn sie Bänder schwenkend auf Gymnastikbällen balancierten. Zumba mischt Elemente der Aerobic mit heißer lateinamerikanischer Musik. Liedermacher Tobias Wessel bereicherte mit Cover-Songs, etwa von den Beatles oder Simon & Garfunkel, den Abend.

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