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Ein Wunsch geht in Erfüllung

Neues Baugebiet Ein Wunsch geht in Erfüllung

In herrlicher Ortsrandlage in Richtung Marburg entsteht das Neubaugebiet "Alter Garten" mit 28 Bauplätzen. Jetzt wurde der erste Spatenstich vollzogen.

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Den symbolischen ersten Spatenstich am neuen Baugebiet übernahmen (vorne, von links) Thomas Barg, Helmut Hofmann, Jochen Kirchner und Willibald Preis.Foto: Klaus Böttcher

Großseelheim. Von den 28 Bauplätzen, die eine Größe von 500 bis 1000 Quadratmeter Größe haben, sind bereits 15 verkauft. „Wir rechnen damit, in diesem Jahr noch fünf bis acht Plätze zu verkaufen“, sagte Thomas Barg. Er ist Geschäftsführer der Geissler Infra GmbH, einer Tochter des Bauunternehmens Geissler. Die Firma vermarktet die Baugrundstücke, hat die Erschließung übernommen und kümmert sich in Verbindung mit der Stadt bis zum endgültigen Straßenausbau um alle weiteren Aufgaben. Der werde spätestens 2020 erfolgen und sei schon gesichert, erklärte Barg. Bis dahin gebe es asphaltierte Baustraßen.

Auf den Wohnungsverkauf eingehend erklärte er, dass noch Grundstücke von 500 bis 750 Quadratmeter zu haben seien und der Quadratmeter 99 Euro koste. „Die ersten Bauherrn fangen Mitte bis Ende September mit dem Bau an. Dann wird auch die Erschließung fertig sein“, sagte Barg. Er betont, dass sich die Partnerschaft mit der Stadt bereits bei anderen Baugebieten bewährt habe. Die Partnerschaft lobten auch Kommunalpolitiker wie Ortsvorsteher Helmut Hofmann. „Das entlastet uns“, freute sich Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner.

„Es freut mich, dass im größten Kirchhainer Ortsteil Bauplätze geschaffen werden“, ergänzte Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis. „Es ist ein Ortsteil, der wirtschaftlich gut dasteht und in dem es alles gibt.“

Damit meinte er neben Kindergarten und Grundschule Arzt, Tankstelle, Sparkasse, Einkaufsmöglichkeiten, eine gute Busanbindung und mehr. Außerdem sei die Nähe zu Marburg gerade für junge Familien ideal. „Man lebt nicht in der Stadt, hier lässt es sich gut leben“, stellte er heraus. Dem schloss sich Hofmann an, der kommentierte: „Wir haben alles vor Ort und wollen die Infrastruktur erhalten.“

Er habe keine Bedenken, dass die restlichen Bauplätze nicht verkauft würden. „Was lange währt, wird endlich gut“, freute er sich und betonte, dass der Ortsbeirat schon vor zehn Jahren den Beschluss zum Baugebiet gefasst und immer auf die Umsetzung gedrängt habe.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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