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Ein Stand vermeldete im Nu: ausverkauft

Adventsmarkt Ein Stand vermeldete im Nu: ausverkauft

Tausende Besucher haben am Samstag das einzigartige Flair, die weihnachtliche Stimmung, das kulturelle Programm und die angebotenen Köstlichkeiten beim Großseelheimer Adventsmarkt genossen.

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Viele Tausend Besucher schlängelten sich durch den Ortskern.

Quelle: Karin Waldhüter

Großseelheim. Einmal im Jahr steht Großseelheim kopf. Manch einer zählt im Vorfeld ungeduldig die Tage, bis sich beim Adventsmarkt in Großseelheim wieder die vorweihnachtliche Stimmung breitmacht, weihnachtlich geschmückte Stände den Marburger Ring und die Hofreiten in ein buntes Lichtermeer tauchten und Tausende Menschen den Ort bevölkern.

Adventssmarkt auf dem Marburger Marktplatz. Foto: Thorsten Richter (thr)

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Zum neunten Mal hatte Großseelheim am Samstag für sechseinhalb Stunden zum Schauen, Staunen, Genießen und miteinander Feiern eingeladen. Die ersten Besucher waren am frühen Nachmittag schon vor der eigentlichen Eröffnung da.
„Was ein Wahnsinn: Um diese Uhrzeit hätte ich nicht mit so vielen Menschen gerechnet, weil viele erst mit Einbruch der Dunkelheit kommen“, wunderte sich Besucherin Sandra Metz aus Großseelheim, die mit Töchterchen Lia unterwegs ist, über den frühen riesigen Besucherandrang.

Die anheimelnde Atmosphäre zwischen den illuminierten Fachwerkhäusern, die außergewöhnlichen Ausstellungsorte (Hofreiten und ehemalige Ställe), das vielfältige kulturelle Programm und ein Angebot, das ohne Kitsch und Ramsch auskommt, machen den Markt, dessen Organisation der Ortsbeirat und ein 17-köpfiges Team innehaben, alljährlich zu einem Besuchermagneten. „Dass der Markt in solchen Gebäuden stattfindet, das gefällt den Leuten halt. Die üblichen Hütten gibt es ja in jeder Stadt“, fasste Ludwig Klingelhöfer, der alljährlich seinen Hof für die Besucher öffnet, das Phänomen des pulsierenden Großseelheimer Adventsmarkts zusammen.
Neben den lokalen Einrichtungen Kirche, Schule und Kindergarten machten 20 Großseelheimer Vereine, 45 lokale Unternehmen und Geschäfte sowie 46 externe Aussteller mit.

Doch wie bereiten sich die Standbetreiber auf die vielen Besucher vor? Der Sportverein kann bei seinen Planungen auf Erfahrungswerte zurückgreifen, wie Torsten Sohn betont. In einer ersten Schicht versorgen zunächst vier Helfer die Besucher mit Glühwein, heißem Apfelwein und Co. Mit Einbruch der Dunkelheit steigt nicht nur die Besucherzahl, sondern auch die Zahl der Helfer auf zehn an. Allein 250 Liter Glühwein gehen über diesen Tresen. Familie Inselsberger hat auf „Deukersch Hob“ ganze 60 Liter Teig für die „Deukersch Riesenwaffeln“ vorbereitet. „Im letzten Jahr war mit dem Schlussgong die letzte Waffel weg“, erzählte Rainer Inselsberger. Und auch in diesem Jahr waren die Waffeln sehr beliebt, und im Nu bildete sich eine lange Schlange vor dem Stand.

„Wahnsinn, wie viele Leute da sind, jeder hat gute Laune, und die Stimmung ist gut“, freute sich Standbetreiberin Monika Wolf. Aus dem Sauerland waren Kerstin Dümpelmann und Nadine Neuhaus-Klettmann mit ihren Adventsgestecken und Türkränzen angereist. „Innerhalb von einer Stunde war alles weg“, freuten sich die beiden Frauen, die im nächsten Jahr gerne wiederkommen wollen – so wie viele Tausend Besucher mit Sicherheit auch.

von Karin Waldhüter

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