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Ein Projekt macht sich bezahlt

Feier Ein Projekt macht sich bezahlt

Die Mitglieder der Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg kümmern sich um die Streuobstwiese am Rande des Dorfes - nun ließen sie mit dem Apfelfest die Bürger am Ertrag teilhaben.

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Zahlreiche Besucher vergnügten sich auf der Momberger Streuobstwiese.Foto: Klaus Böttcher

Momberg. Die Veranstaltungen der Umwelt- und Naturschutzgruppe erfreuen sich großer Beliebtheit: Ihre Vortrags- und Exkursionsreihe ist stets gut besucht - das gleiche gilt für das Apfelfest, das die Momberger Umweltschützer mit Unterstützung des Ortsbeirats und des Verschönerungsvereins auf der Streuobstwiese am Ortsausgang in Richtung Speckswinkel veranstalteten.

Die Umwelt- und Naturschutzgruppe hat neben der gepachteten Streuobstwiese noch eine eigene Wiese, um die sie sich kümmert. Am Wochenende stellte sie eine Kelteranlage bereit, um die Gäste mit Apfelwein oder Apfelsaft zu verköstigen. Als Neuheit bot sie Handkäs mit Musik an - wobei es Musik in zweifacher Hinsicht gab, denn eine Liveband spielte auf.

Für Kinder gab es einige Spiele rund um den Apfel - sie hätten aus den Erfahrungen des ersten Apfelfestes neue Ideen geschöpft, erklärte Michael Krieger, der Vorsitzende der Gruppe. Viel Spaß hatte der Nachwuchs zudem beim Pressen des eigenen Apfelsaftes. Auf großes Interesse stießen zudem die Führungen durch die Streuobstwiesen. Gut angenommen wurde auch die Apfelsortenbestimmung: Die Gäste konnten eigene Äpfel mitbringen und die Sorte von einem Fachmann bestimmen lassen.

Außer den Getränken, aus Äpfeln hergestellt, gab es Apfelkuchen in vielen Variationen am reichhaltigen Kuchenbüfett. Neu war ein Schätzwettbewerb, bei dem es galt, die Anzahl der Äpfel in einem Sack zu erraten. Als Sieger ging der Bürgermeister hervor, der die gewonnenen 30 Liter Apfelwein nach Speckswinkel für das Helferfest von „Unser Dorf hat Zukunft“ spendete.

Die Umwelt- und Naturschutzgruppe hat rund 30 Mitglieder. Diese organisieren immer wieder Exkursionen - zum Beispiel morgen eine Pilzexkursion. Zudem bringen sie jährlich die Schutzzäune für Amphibien an den Straßen an, bieten Baumschnittkurse auf ihren Streuobstwiesen an und haben vier Laubfroschteiche in der Region angelegt. Jetzt möchten sie Flusskrebse in den Momberger Gewässern ansiedeln.

Außerdem plant sie, alle zwei Jahre das Apfelfest auf der Streuobstwiese auszurichten.

Die Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat um 20 Uhr im „Momberger Wirtshaus“. Gäste sind willkommen.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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