Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Ein Monument des Winters

Eisbrunnen Ein Monument des Winters

Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres hat sich der Brunnen am kleinen Teich neben dem Rathaus einen imposanten Eispanzer zugelegt.

Voriger Artikel
Eine ganz besondere Bescherung
Nächster Artikel
Sita ersetzt Mittelstädt bei der Abfuhr des Gelben Sacks

Gefrorenes Wasser und Schnee formten den „Eisbrunnen“ am Rathausteich.

Quelle: Nadine Weigel

Stadtallendorf. Auf das Eis hat sich der in den vergangenen Wochen reichlich gefallene Schnee gelegt. Wie lange das imposante Bild vom Eisbrunnen den Stadtallendorfern noch erhalten bleibt, hängt von den nächsten Tagen ab. Anhaltendes Tauwetter ist angekündigt.

Dass in den Wintermonaten überhaupt ein Brunnen sprudelt, ist ungewöhnlich. Beim Stadtallendorfer Eisbrunnen hat es technische Gründe. Der Ausbau der schon sehr alten Pumpe wäre mit hohem Aufwand und Kosten verbunden. Die Pumpe allein ist rund 150 Kilogramm schwer. „Und es wäre auch nicht gut, einfach den Strom abzuschalten, da sonst die Gefahr droht, dass die Pumpe bei Dauerfrost zerplatzt“, erläutert Sigrid Waldheim, Leiterin des städtischen Eigenbetriebs Dienstleistungen und Immobilien. Sollte die Pumpe mal endgültig ausfallen, wäre ein umfangreicher Umbau der Brunnenanlage nötig.

Der Dauerbetrieb des Brunnens, an dem vor wenigen Monaten noch die Besucher des Hessentags-Weindorfs saßen, kostet die Stadt lediglich den Strom. Denn Teich und Brunnen werden nicht mit Frischwasser aus der Rohrleitung gespeist, sondern laut Waldheim unter anderem mit Grund- und Bachwasser.

Im Jahr 2010 hatte der Brunnen viele Bürger und Rathaus-Besucher wochenlang fasziniert. Dass er derartig zufriert geschieht nur in wirklich extremen Wintern.

von Michael Rinde

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr