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Ein Künstler, rund 150 Kinder und die Bremer Stadtmusikanten trotzen dem Regen

Kultursommer Ein Künstler, rund 150 Kinder und die Bremer Stadtmusikanten trotzen dem Regen

Günter Staniewski vom Theater "Laku Paka" aus Kaufungen unterhielt rund 150 Jungen und Mädchen aus verschiedenen Grundschulen. Er zog in der Amöneburger Schlossruine mit dem Stück "Die Bremer Stadtmusikanten" die Kinder in seinen Bann - und das nur mithilfe weniger Requisiten (Foto: Florian Lerchbacher).

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Amöneburg. Dabei hätte der Regen der Veranstaltung beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es blieb aber letztendlich bei einer kurzen Unterbrechung und der Erkenntnis, dass die Kinder das leichte Nieseln dank Regenschutz nahezu ignorierten, während ihre Lehrer sich weitaus besorgter zeigten und immer wieder beun­ruhigt gen Himmel schauten. Dabei hätte Staniewski auf Wunsch seine Aufführung bestimmt auch unterbrochen. Allerdings erhielt er auf seine Frage, ob die Zuschauer aus Zucker seien, ein kollektives „Nein“ als Antwort. Für ihn trägt das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ die Botschaft, dass man mit dem richtigen Willen alles erreichen kann. Seine Ergänzung: „Das Alter ist völlig egal. Es sei denn, man ist ein Käse.“

Staniewskis Gastspiel ist Teil des Mittelhessischen Kinderkultursommers. Sprich: Es gab Fördermittel aus dem Regierungspräsidium für die Aufführung in der Ruine - und, wie Bürgermeister Michael Plettenberg betont, einen Magistratsbeschluss, dass die zwei Veranstaltungen für Grundschüler und Kindergartenkinder (Dienstag, 10 Uhr) auch wirklich über die Bühne gehen. Sie waren in der Vergangenheit schließlich Bestandteil des Amöneburger Kulturspektakels, das eigentlich der Geschichte angehört - aber noch nicht so ganz, wie Plettenberg zugab. Es bestehe Redebedarf, hielt er sich auf Nachfrage dieser Zeitung bedeckt. Momentan gebe es schlicht andere, wichtigere Dinge abzuarbeiten, betonte er.

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