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"Ein Hoch auf uns" kommt am Ende

Kulturspektakel "Ein Hoch auf uns" kommt am Ende

Am Freitag, 12. Juni, sucht das achte Kulturspektakel beim „Songster-SongContest“ erstmalig die Stimme der Region. Zwölf Gesangstalente stellen sich Publikum und Jury.

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Diese zwölf Musiktalente stellen sich am Freitag Publikum und Jury im Amöneburger Zwinger.

Quelle: Karin Waldhüter

Amöneburg. 13 Interpreten hatten sich im Internet auf der Facebook-Seite „Songster-Stimme der Region“ mit der Videoeinsendung ihres Songs um den Titel beworben. „Wir haben es nicht übers Herz gebracht, jemandem abzusagen“, erklärte Michael Richter-Plettenberg, Bürgermeister und Vorsitzender des Amöneburger Kulturspektakelvereins, bei der offiziellen Vorstellung der Teilnehmer. Der „Songster“ sei ein Experiment und etwas ganz Neues, betonte Richter-Plettenberg. Bis auf eine Bewerberin, die sich nicht mehr gemeldet hatte, werden sich zwölf Interpreten der dreiköpfigen Jury im mittelalterlichen Ambiente des Amöneburger Zwingers der Jury stellen.

Damit will man in diesem Jahr besonders junge Menschen ansprechen und als Besucher gewinnen. Die Interpreten kommen aus Kirchhain, Marburg, Gießen, Allendorf-Eder, Rauschenberg, Butzbach, Ebsdorfergrund und Amöneburg, haben allesamt bereits Bühnenerfahrung gesammelt und sind zwischen 16 und 28 Jahre alt. Nominiert sind: Lena Lauer, Laura Singer, Dorothee Idahor, Melanie Breitenstein, Tabea Schmidt, Chantal Yancey, Laurin Tim Schwarzmayr, Daniela Lemmer, Four Voices, Martina Cloos, Anika Neuschäfer und Laura Götting.

"Uns ist Musik unglaublich wichtig"

Als einzige Gruppe gehen die „Four Voices“ an den Start. Felix Wilms, Johanna Wagner, Noelle Behr und Jennifer Weilacher sind alle 16 Jahre alt, besuchen gemeinsam die Klasse zehn der Alfred-Wegener-Schule und haben eins mit allen Bewerbern gemeinsam. „Uns ist Musik unglaublich wichtig“, erklären sie mit Nachdruck. Bei Einbruch der Nacht werden am Freitag wieder Fackeln angezündet und dann für eine ganz besondere Stimmung sorgen. Hinzu kommt eine perfekter Sound und eine professionelle Lichtshow.

Die Anlage für das „Softeis“-Rockkonzert am Samstag wird bereits am Freitag aufbaut. Werner Eismann, Mitglied im Vorstand des Kulturspektakelvereins und „Softeis“-Bassist, wird sich um das Bühnenmanagement und den reibungslosen Ablauf auf und hinter der Bühne kümmern.

Der Songstar-Sieger erhält nicht nur 500 Euro Siegprämie, sondern auch eine professionelle Studioaufnahme seines Songs.

Als Gast wird an diesem Abend Akina Ingold aus Mannheim ein kleines Konzert geben. In der vorletzten Staffel von „The Voice of Germany“ sorgte die Sängerin mit ihrem Lied „The Last Day on Earth“ für Gänsehaut.

Applausometer und Jury entscheiden

Sie wird auch Teil der Jury sein. Wer noch zu der dreiköpfigen Jury gehört, das wollte Michael Richter-Plettenberg noch nicht verraten. Er wird an diesem Abend durch das etwa vierstündige Programm führen. In der Vorrunde vergibt jedes Jurymitglied für jeden Teilnehmer Punkte von null bis zehn. Wichtig ist, dass jeder Sänger möglichst viele Fans mitbringt, denn die Stärke des Applauses wird durch ein Applausometer gemessen, der Wert durch vier geteilt und zum Punktwert der Jury addiert.

In der Endrunde treten dann die fünf besten Interpreten gegeneinander an. Am Ende der Veranstaltung werden sich alle Interpreten mit dem gemeinsamen Lied „Ein Hoch auf uns“ von ihren hoffentlich zahlreichen Fans stimmungsvoll verabschieden.

von Karin Waldhüter

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