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Ein "Hinweis" für das Leben

Firmung Ein "Hinweis" für das Leben

Bei einem Hochamt empfingen 39 Jugendliche und 3 Erwachsene aus der Hand von Bischof Heinz-Josef Algermissen ihre Firmung.

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Begleitet von (v. links) Firmpatin Anette Borner empfing als Erwachsener die Firmung von Bischof Heinz-Josef Algermissen und den Konzelebranten. Foto: Alfons Wieber

Amöneburg. Durch die große Zahl der Firmlinge, ihrer Paten, Eltern, Geschwister, Verwandten und Bekannten war das Gotteshaus restlos gefüllt. In Begleitung einer großen Zahl an Messdienern sowie Pfarrer Marcus Vogler und den Diakonen Paul Lang und Gerhard Jungmann als Konzelebranten war Bischof Algermissen vorher unter Glockengeläut in die Stiftskirche St. Johann eingezogen. Einen Tag zuvor hatten weitere 28 Firmlinge in Roßdorf und 25 Firmlinge in Mardorf das Sakrament von ihm empfangen. Lange hatten sich die Jugendlichen unter der Leitung von Pfarrer Vogler auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet.

Die Erwachsenen waren in fünf Glaubens- und Gesprächsabende von Pfarrer Marcus Vogler gemeinsam mit der Ginseldorfer Gemeindereferentin Andrea Thomanek vorbereitet worden (die OP berichtete).

Die Firmung selbst bezeichnete der Oberhirte des Bistums Fulda als ein Sakrament der Orientierung, welche die Menschen darauf hinweise, wie es im Leben weitergehen solle.

Eine eigene Erinnerung, bei welcher Algermissen auf der Autobahn nach einem Unfall eines anderen Verkehrsteilnehmers die Wiederbelebungsversuche durch Mund zu Mund Beatmung miterlebt hatte verglich der Hirte mit der Erschaffung der Menschen durch Gott. Dabei hatte er dem aus Erde geformten Körper mit seinem eigenen Atem das Leben eingehaucht.

Auch die Firmung, bei der der Bischof jedem einzelnen Firmling das Sakrament spendete, indem er ihm die Hände auf den Kopf auflegte, ihm mit dem heiligen Öl in Kreuzesform die Stirn salbte, bezeichnete Algermissen als eine Art der Mund-zu-Mund-­Beatmung. Der Firmpate hinter dem Firmling zeigte jeweils seine Verbundenheit durch das Auflegen seiner rechten Hand auf die Schulter des Firmlings.

Am Ende des Hochamtes gab Algermissen seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Feier und das Ereignis der Firmung eine nachhaltige Wirkung auf alle Beteiligten haben möge.

Musikalisch wurde der Festgottesdienst vom Rüdigheimer Kirchenchor unter der Leitung und Orgelbegleitung durch Regina Meissner und von Sonja Kreiner als Solistin an der Querflöte mitgestaltet.

von Alfons Wieber

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