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Ein Event mit Ausblick

Ohmtalsingen Ein Event mit Ausblick

Zweimal schon hatte das Ohmtalsingen hunderten Menschen einen genüsslichen Tag bereitet - nun kam die dritte Auflage dazu: eine Veranstaltung für jede Generation.

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Die KiTa Kleinseelheim trat beim Ohmtalsingen auf.Foto: Schick

Kleinseelheim. Wer der Grillhütte und der Musik einmal kurz den Rücken zudrehte, ein paar Meter hinaus ins Feld ging, der staunte nicht schlecht. „Wir haben einen wunderschönen Ausblick über das Ohmtal“, freute sich Diana Boßhammer-Pöltl. Für die Vorsitzende des Gesangvereins in Kleinseelheim ist die Umgebung des Open-Air-Festivals auch beim dritten Mal ein prägendes Element.

Schließlich sollte sich das Ohmtalsingen wie gewohnt von seiner außergewöhnlichen Seite zeigen. Die herrliche Kulisse ist dabei längst zum tragenden Bestandteil geworden. „Es ist für jeden Gast eine nette und gemütliche Veranstaltung; deutlich lockerer als ein Liederabend zum Beispiel, wo der Fokus ausschließlich auf der Bühne liegt“, sagte Boßhammer-Pöltl.

Und so waren verschiedene Gruppen und Vereine aus dem Ohmtal gekommen, die einerseits ihr künstlerisches Repertoire präsentierten, andererseits aber selbst einen angenehmen Tag, der für einige bis zur Mitternachtsstunde andauerte, verbringen wollten.

Zu wahren Stammgästen des Ohmtalsingens sind inzwischen die Kinder der Kleinseelheimer Kita „das Nest“ geworden. Die tobten sich zunächst noch kräftig auf der Hüpfburg aus, bevor sie mit aller Stimmkraft ihre einstudierten Lieder zum Besten gaben - ein durchaus schwungvoller Auftakt in den Nachmittag. „Es macht uns einfach Spaß, hier teilzunehmen. Die Kinder kommen gerne hierher, und das Singen verbindet alle miteinander“, sagte Kita-Leiterin Silvia Weigel.

Es folgten die heimische Kinder-Zumba-Gruppe und die Line-Dancer „Country Star“ aus Großseelheim - dann waren die Gastgeber an der Reihe. Für einige mit einer großen Überraschung, denn ein neues Gesicht ging ans Werk: Seit April ist Peter Dippel Chorleiter - und das Ohmtalsingen war der erste Auftritt der Kleinseelheimer seitdem im eigenen Dorf.

Wie dem Auftritt zu entnehmen war, krempelt Dippel die Gruppe sogar ein wenig um. „Wir suchen uns jetzt neuere und modernere Lieder“, berichtet die Vereinsvorsitzende, die selbst mitsingt.

Ansonsten wurde unter den knapp 250 Besuchern viel gelacht, getanzt und geschunkelt, was vor allem dem altgedienten Entertainer Adolf Büttner zu verdanken war, der das Publikum zudem bei Laune hielt.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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