Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Eigenleistung ist eingeplant

Ortsbeirat Eigenleistung ist eingeplant

Die Mitglieder des Mengsberger Ortsbeirates bestätigten Karlheinz Kurz als Ortsvorsteher - ein Amt, dass er bereits seit 2006 innehat.

Voriger Artikel
Viele Schafe, aber wenige Schäfer
Nächster Artikel
Miteinander gegeneinander

Susanne Wilhelm (von links), Klaus Schwalm, Karlheinz Kurz, Markus Stern, Karl Heinz Waschkowitz, Erwin Schorbach und Erich Schenk bilden den Ortsbeirat. Foto: Alfons Wieber

Mengsberg. „Wir wünschen Dir eine glückliche Hand und genauso viele Erfolge wie in der Vergangenheit“, gratulierte Beiratsmitglied Klaus Schwalm dem alten und neuen Ortsvorsteher. Stellvertreter ist erstmals Karl Heinz Waschkowitz. Er folgt auf Björn Wolfig, der dem Gremium nicht mehr angehört. Schriftführer bleibt Norbert Pfister, der nicht Mitglied des Gremiums ist. Weitere Mitglieder sind Klaus Schwalm, Erwin Schorbach, Erich Schenk, Markus Stern und Susanne Wilhelm. Sie ist ebenso neu im Gremium wie Schorbach und wurde zur stellvertretenden Schriftführerin gewählt. Aus dem Ortsbeirat ausgeschieden ist noch Burkhard Stern. Klaus Schwalm wird sein Mandat kurzfristig niederlegen, da er zum Magistratsmitglied gewählt wurde und diesem Gremium ab Ende Mai angehören wird. Nachfolger dürfte Jan von Holten werden.

Karlheinz Kurz erinnerte an die großen Erfolge, „die wir Mengsberger gemeinsam in den letzten Jahren erringen konnten und die das Wir-Gefühl ungemein gestärkt haben“. Er spielte damit auf die Erfolgsgeschichte beim Wettbewerb „Unser Dorf hat ­Zukunft“ und beim Europäischen Dorferneuerungswettbewerb an. „Diese Zeit hat das Dorf und auch die Arbeit des Ortsbeirates geprägt“, freute sich Kurz.

In seinem Blick nach vorn wies er auf die in der Grillhütte anstehenden Arbeiten hin, wo in Kürze die Fenster erneuert werden und der Eingangsbereich ein neues Gesicht bekommen wird. Der in die Jahre gekommene und marode Backofen im Backhaus soll nach dem im August stattfindenden Backhausfest abgerissen und durch einen modernen Ofen ersetzt werden. Dass dies wieder mit viel Eigenleistung verbunden ist, stellt für die Mengsberger eine Selbstverständlichkeit dar. EU-Fördermittel in Höhe von 12000 Euro hat Bürgermeister Thomas Groll über die Region Marburger Land eingeworben.

Seit 2013 befindet sich Mengsberg auf dem Weg zum „Bioenergiedorf“. 2016 sollen die Planungen abgeschlossen werden. Die Verwirklichung des rund fünf Millionen teuren Vorhabens ist für 2017 geplant. Die Umsetzung dieses Vorhabens bezeichnete Kurz als das wichtigste Projekt der nächsten fünf Jahre. Ein großer Wunsch des Ortsbeirates stellt außerdem die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm dar.

von Alfons Wieber

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr