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"Eiche" feiert ihre Jahresringe

135-Jähriges "Eiche" feiert ihre Jahresringe

Der Gesangverein Josbach feierte sein 135-jähriges Bestehen und gestaltete gemeinsam mit anderen Chören zu diesem Anlass ein Konzert im Bürgerhaus.

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Die Gastgeber um Dirigent Bernhard Katzenbach eröffneten ihr Konzert.Foto: Maik Drossel

Josbach. „Es sind tatsächlich 136 Jahre“, sagte Monika Friedrich, die Vorsitzende des Wohrataler Sängerkreises, als sie dem Gesangverein 1879 „Deutsche Eiche“ Josbach zum Geburtstag gratulierte. In der Tat: Am 3. Januar 1879 hatten junge Männer mit Liebe zur Musik den inzwischen ältesten Verein der Stadt gegründet, um ihre Leidenschaft zu vertiefen. 136 Jahre später hat sich bei dem ursprünglich reinen Männerchor einiges verändert. Aus personellen Gründen singen die Josbacher seit 2001 als gemischter Chor. 2012 entschieden sie sich, eine Chorgemeinschaft mit Wolferode zu gründen, „weil sich die Chöre so optimal ergänzt haben“, wie Bernhard Katzenbach - der eine Auszeichnung für zwölf Jahre als Chorleiter erhielt - betonte.

Etwas später als geplant begann das abendfüllende Programm, was dem Spaß der Zuhörer keinen Abbruch bescherte. Die Chorgemeinschaft Josbach-Wolferode machte den Anfang. Ohne Gesang sorgten die Kistentrommler Josbach und die örtliche Gitarrengruppe für Unterhaltung.

Damit in den kurzen Pausen zwischen den Auftritten keine Langeweile auftreten konnte, sorgte Nina Knostmann, Leiterin des MGV Emsdorf, für unterhaltsame Übergänge. Sie animierte die Gäste dazu, sich gesanglich einzubringen. Trotz des Oktoberfestes in Rauschenberg waren auch einige Mitglieder des Frauenchors 1906 Rauschenberg vertreten und gaben unter anderem eine Eigeninterpretation des Eurythmics-Hits „Sweet Dreams“ zum Besten.

Dass man als Gast in Josbach sofort aktiv mitsingen muss, bemerkte nicht nur die Kreisabgeordnete Sigrid Waldheim, zumal das Programm zum Mitsingen und Mitschunkeln wie gemacht war. Mit Liedern wie „Ein Bett im Kornfeld“, das der Männergesangverein 1922 Emsdorf vortrug, sprachen die Sänger die Gäste jedes vertretene Alter an.

Alles in allem unterstrich der gelungene Abend das Motto, das sich der Verein auf seine Fahne geschrieben hat: „Sind wir von der Arbeit noch so müde, ist noch Zeit zu einem Liede.“

von Maik Drossel

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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