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Ehepaar erleidet Rauchgasvergiftung

Grill in Wohnung Ehepaar erleidet Rauchgasvergiftung

Zu einem etwas ungewöhnlichen Einsatz wurden Polizei und Kirchhainer Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag gerufen: Eine Familie hatte nach dem Abendessen, den Grill zum Abkühlen in ihre Wohnung in der Alsfelder Straße gestellt.

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Die Kirchhainer Feuerwehr musste in der Nacht zum Dienstag zu einem Einsatz in einer Wohnung in der Alsfelder Straße.

Quelle: Michael Hoffsteter

Kirchhain. Weil einem der Familiemitglieder übel wurde, konnte schlimmeres verhindert werden. Das teilte Polizeisprecher Martin Ahlich am Dienstagmorgen mit. "Die Eltern wurden mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Klinikum gebracht", ergänzte er. Die beiden Mädchen im Alter von 11 und 14 Jahren blieben nach ambulanter Behandlung bei den Großeltern.

"Ich kann nur betonen, dass man auf keinen Fall einen Grill zum Auskühlen in die Wohnung oder ins Haus stellen sollte", erklärte Ahlich. Ein Holzkohlegrill dürfe niemals in geschlossen Räumen betrieben werden. Glühende Holzkohle setze größere Mengen des Atemgifts Kohlenmonoxid frei. Kohlenmonoxid ist farb-, geruchs- und geschmacklos und damit vor allem nachts von tödlicher Wirkung, denn es hat eine betäubende Wirkung. Im Schlaf bekommt man es demnach nicht mit, wenn man zu viel Kohlenmonoxid einatmet.

Vergiftungssymptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit und Bewusstseinsstörungen, die über eine Bewusstlosigkeit zum Tode führen kann, so Ahlich.

von Katharina Kaufmann

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