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Ehemaliger Stadtrat stirbt mit 69 Jahren

Nachruf: Peter Heinz Ehemaliger Stadtrat stirbt mit 69 Jahren

Am Donnerstag verstarb der langjährige Amöneburger Stadtrat nach schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren.

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„Seine zurückhaltende und ruhige Art (...) wird uns fehlen“, heißt es im Nachruf der Stadt Amöneburg auf Peter Heinz.

Quelle: Archiv

Rüdigheim. Im Jahr 2006 hatte der ruhige, aber stets freundlich-fröhlich Rüdigheimer die Arbeit in der Kommunalpolitik als Stadtrat der SPD aufgenommen. Im Sommer dieses Jahres schied er auf eigenen Wunsch aufgrund seiner Krankheit aus dem Amt aus. „Er hat diese Aufgabe stets mit Fleiß und Geduld wahrgenommen.

Seine zurückhaltende und zuhörende Art sich Meinungen zu bilden, die er dann aber mit Vehemenz zu vertreten in der Lage war, war eine Besonderheit in der Kommunalpolitik, die uns fehlen wird“, heißt es im Nachruf der Stadt.

„Er war kein Krakeeler, sondern sehr sachlich – und ein sehr umgänglicher Mensch“, sagt der Rüdigheimer Stadtverordnete Dirk Wieber. Eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung betont, dass sich Heinz immer um die Belange seiner Mitmenschen gekümmert habe und ein toller Gesprächspartner gewesen sei.

Und wenn der Rüdigheimer seine zurückhaltende Art ablegte, zeigte er außerdem noch einen feinen Sinn für Humor. „Wenn es etwas zu tun gab, war er immer da. Peter Heinz war ein sehr hilfsbereiter und engagierter Mensch“, erinnert sich der Rüdigheimer Alfred Schmitt, einer seiner besten Freunde und hebt den Einsatz für den Sportverein hervor, in dessen Vorstand Heinz viele Jahre tätig war.

Das Requiem für Peter Heinz findet am Mittwoch ab 15 Uhr in der Rüdigheimer St.-Antonius-Kirche statt.

von Florian Lerchbacher

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