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Ehemalige berichten über die Zukunft

Orientierungshilfe für die Berufswahl Ehemalige berichten über die Zukunft

Wenn die Schulzeit zu Ende geht und die Fragen, welche Richtung der Lebensweg nehmen könnte, drängender werden, bietet der Amoeneburgia-Tag den Schülern seit vielen Jahren Rat und Informationen aus erster Hand.

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Für den Amoeneburgia-Tag hatten der Vorsitzende Dr. Stefan Heck (zweiter Reihe rechts) und Geschäftsführer Marius Müglich neun Referenten aus ganz Deutschland eingeladen.

Quelle: Karin Waldhüter

Amöneburg. Die Vereinigung der ehemaligen Schüler, Lehrer und der Freunde der Stiftsschule St. Johann (Amoeneburgia) hatte zum Amoeneburgia-Tag neun ehemalige Stiftsschüler eingeladen. Sie waren aus ganz Deutschland angereist, um über Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge zu berichten.

Vor 109 Schülern, die im kommenden Jahr ihr Abitur machen werden, stellte der Vorsitzende der Amoeneburgia, Dr. Stefan Heck, zunächst den Ehemaligenverein kurz vor. „Der Amoene­burgia-Tag ist ein besonderes Erfolgsmodell, weil alle, die hier stehen, in der gleichen Situation waren, in der ihr heute seid“, betonte der Bundestagsabgeordnete.

Modell mit Vorbildcharakter

„Wir freuen uns, dass dieses Modell so lange besteht, immer eine gute Resonanz gefunden hat und in der Umgebung schon viele Nachahmer gefunden hat“, hob Oberstufenleiter Thomas Martin hervor.

Neben dem Amoeneburgia-Tag veranstaltet der Verein alljährlich einen Lebenslauf­vortrag und alle vier Jahre ein Ehemaligentreffen. Das nächste wird im kommenden Jahr gefeiert werden. Der Verein zählt heute rund 600 Mitglieder, die unter dem Dach der Amoeneburgia weltweit ein großes Netzwerk bilden.

Um ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengängen abzubilden, waren vorab die Interessensgebiete unter den Schülern abgefragt worden. Und so stand den Schülern wieder eine interessante Mischung verschiedenster Berufsbilder zur Auswahl. Marius Müglich, neuer Geschäftsführer des Ehemaligenvereins, stellte den Ablauf der Veranstaltung kurz vor, ehe die Referenten über ihren Berufsweg berichteten, über Chancen, Tätigkeitsfelder, Verdienst- oder Fördermöglichkeiten.

Es informierten:

Sybille Balzer (Abi 09); sie hat ihren Bachelor in Dienstleistungsmanagement mit dem Schwerpunkt Eventmanagement- und Marketing im Rahmen eines dualen Studiums an der BA Riesa gemacht. Im Anschluss absolvierte sie ein Traineeprogramm und macht nun ihren Master in Stuttgart.

Isabell Battenfeld (Abi 08) hat Architektur in Darmstadt studiert und mit dem Bachelor 2012 abgeschlossen. Sie arbeitete dann als freie Mitarbeiterin in Architekturbüros. Derzeit macht sie ihren Master an der RWTH Aachen.

Anna-Maria Falkner (Abi 10) studiert im 9. Semester Medizin in Gießen als Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr.

Fabian Gies hat nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann (Hoppe AG) ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre über die Fritz Winter Eisen­gießerei absolviert. Heute ist er dort als Fachkaufmann für Einkauf und Logistik tätig.

Annika Stöber (Abi 05) hat nach einem freiwilligen sozialen Jahr beim Roten Kreuz von 2006 bis 2011 Zahnmedizin an der Uni Marburg studiert. Nach zwei Jahren Assistenzzeit in einer Praxis in Stadtallendorf arbeitet sie seit zwei Jahren in Marburg als Zahnärztin.

Simone Klingelhöfer (Abi 09) hat Lehramt an Förderschulen sowie Haupt- und Realschulen studiert und ist heute Referendarin in Heidelberg.

Michael Schneider (Abi 03) hat bei der Polizei in Kassel studiert und versah dann Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Lich. Seit 2009 ist er im Polizeipräsidium Frankfurt eingesetzt und dort derzeit im Abteilungsstab als Qualifikationsverwendung für den höheren Dienst.

Linda Seibert (Abi 10) hat eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der VR Bank HessenLand gemacht und arbeitet für diese im Kreditgeschäft. Im Mai 2013 begann sie ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium an der Akademie Deutscher Genossen­schaften in Montabaur.

Nora Stöber (Abi 04) hat nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau bei der VR Bank HessenLand bis 2007 im Investmentbanking bei Morgan Stanley in Frankfurt gearbeitet. Von 2007 bis 2012 folgte ein Studium der Wirtschaftspädagogik und Germanistik an der Uni Saarbrücken. Seit 2014 unterrichtet sie an einer kaufmännischen Schule im Schwarzwald.

von Karin Waldhüter

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