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E.on setzt vor allem auf den Biomüll

Biogas in Stausebach E.on setzt vor allem auf den Biomüll

Energieversorger E.on will die Öffentlichkeit detailiert über die geplante Biogasanlage in Stausebach informieren, sobald die letzten Entscheidungen im Unternehmen gefallen sind.

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Quelle: Nadine Weigel

von Michael Rinde

Stausebach. Eine so große Resonanz wie auf den OP-Bericht über die geplante Biogasanlage in Stausebach vom vergangenen Samstag hat Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) selten erlebt. Sehr viele Bürger aus Stausebach hätten ihn darauf angesprochen, sagt Kirchner.

Das Tochterunternehmen des E.on-Konzerns, E.on-Mitte-Natur, will das Gelände der Kompostierungsanlage in Stausebach vom Landkreis kaufen. Auf dem Gelände solle eine Biogasanlage mit einer Leistung von 720 Kilowatt entstehen. Die Verträge sind bereits ausgehandelt, der Kreistag soll schon bald darüber endgültig entscheiden. Bei E.on-Mitte durchläuft der Vertragsentwurf derzeit ebenfalls die Entscheidungsgremien. Unter anderem muss der Aufsichtsrat des Unternehmens noch zustimmen. Bis dahin will sich E.on nicht detailiert zu den Planungen äußern.

Bei Bürgermeister Kirchner meldeten sich in den vergangenen Tagen vor allem Landwirte aus der Umgebung von Stausebach. „Einige fürchten, dass für die Anlage wieder größere landwirtschaftliche Flächen für nachwachsende Rohstoffe benötigt werden“, berichtet Kirchner.

Die Befürchtungen der Landwirte will E.on allerdings zerstreuen. Die vorgesehene Biogasanlage solle in erster Linie mit den Bioabfällen betrieben werden, die schon zur Verfügung stehen, sagte ein Sprecher im Gespräch mit der OP. „Optional können auch nachwachsende Rohstoffe eingesetzt werden.“

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

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