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Dreigestirn übernimmt Gargs Aufgaben

abschied Dreigestirn übernimmt Gargs Aufgaben

Die Nachwuchsgewinnung und die Förderung der Ökumene lagen ihr immer am Herzen, mit ihren Worten prägte sie viele Veranstaltungen: Nach 25 Jahren als Vorsitzende der Frauengemeinschaft sagt Otti Garg nun "Tschüss".

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25 Jahre lang stand Otti Garg (Mitte) an der Spitze der Frauengemeinschaft. Der neu gewählte Vorstand, hier mit Pfarrer Peter Weber besteht aus Liane Pfeiffer, Petra Feußner, Helga Bangert, Stephanie Paul, Christine Hampach und Reinhild Kaufmann.Foto: Waldhüter

Emsdorf. Mit einem selbst gedichteten Lied - ganz im Stile von Otti Garg - sagten die rund 40 Mitglieder der Frauengemeinschaft Emsdorf am Ende ihrer Jahreshauptversammlung „Danke“ und machten damit die 73-Jährige restlos sprachlos. Das war zuvor auch Pfarrer Peter Weber gelungen. In Anerkennung ihrer treuen Dienste in der Kirche und mit Lob für 25 Jahre engagierte Tätigkeit als Vorsitzende der KFD Emsdorf, 15-jähriger Tätigkeit als Sitzungs­präsidentin des Emsdorfer Frauenfaschings und mehrjährige Mitarbeit im Verwaltungsrat, überreichte Weber eine von Bischof Heinz Josef Algermissen unterzeichnete Ehrenurkunde des Bistums Fulda. Er berichtete von der Beantragung der Elisabethmedaille, die das Bistum jedoch erst ab 30 Jahren verleihe.

Bei einem Spaziergang mit seinem Hund Aaron sei ihm eingefallen: „Mensch, du hast doch jede Menge Münzen“, erzählte er in seiner typisch humorvollen Art, zauberte kurzerhand eine silberne Elisabethmünze aus der Tasche und überreichte sie in Würdigung ihrer Arbeit an Otti Garg. „Sie waren jemand, der 25 Jahre voranmarschiert ist und mussten dabei auch so manches wegstecken“, lobte Pfarrer Peter Weber.

Die zweite Vorsitzende Reinhild Kaufmann übernahm es im Namen des Vorstands, an ihre Leistungen zu erinnern. Sie hob hervor, dass Otti Garg 29 Jahre im KFD-Vorstandsteam tätig war, lobte die Organisation vieler Feiern und Fahrten und betonte, dass Garg besonders die Ökumene mit dem Kirchspiel Josbach gepflegt und mit Neuaufnahmen dafür gesorgt habe, dass die Arbeit der Frauengemeinschaft weitergehen konnte. Als der KFD-Frauensingkreis noch Bestand hatte, habe sie für viele Anlässe Lieder gedichtet.

Den Würdigungen vorangegangen waren die Jahresberichte von Schriftführerin Petra Feußner und Kassiererin Helga Bangert, beide erhielten für ihre Arbeit viel Lob, insbesondre Bangert für ihre 17-jährige Kassierertätigkeit und das Akquirieren von öffentlichen Geldern.

Die im Vorfeld gut vorbereiteten Neuwahlen gingen reibungslos und zügig über die Bühne. In Zukunft wird sich ein „Dreigestirn“ mit Reinhild Kaufmann, Stephanie Paul und Liane Pfeiffer die Aufgaben der scheidenden Vorsitzenden teilen.

Einstimmig wiedergewählt wurden Petra Feußner zur Schriftführerin und Helga Bangert zur Kassiererin. Neu in den Vorstand gewählt wurde die zweite Kassiererin Christine Hampach.

Jutta Fischer, Lisa Lecher, Maria Lembach, Gerti Flugel, Dorothea Ziegler und Magdalena Kinkel erklärten sich bereit, in einem Arbeitskreis Veranstaltungen vorzubereiten.

„Es ist lang genug, nochmal vier Jahre, das ist mir auch aus gesundheitlichen Gründen zu anstrengend“, erklärte Otti Garg ihre Rückzugsgründe gegenüber der OP. Sie nutze die Gelegenheit, um sich über die erhaltene Unterstützung zu freuen: Sie lobte insbesondere die aus dem Vorstand ausgeschiedene Alexandra Stäb, das junge Team mit Sitzungspräsidentin Stephanie Paul, das seit zehn Jahren den Frauenfasching leitet, den fleißigen Arbeitskreis und besonders die Leiterin des Singkreises Ursula Lembach, Singkreissprecherin Andrea Fritsch und Maria Zimmer für die Berichte. Garg bedauerte, dass der Singkreis im Sommer aufgelöst werden musste, weil es nicht gelungen war, neue Mitglieder zu aktivieren. „Du warst mir persönlich eine ganz große Stütze und Bereicherung“, erklärte sie in Richtung Ursula Lembach, die für die musikalische Umrahmung des Abends zuständig war.

„Verzagt nicht, mit dem nötigen Gottvertrauen geht es weiter“, gab sie dem neuen Vorstand mit auf den Weg und versprach, wenn nötig, ihre Unterstützung. „Ihr schafft das schon, tschüss eure Otti“, erklärte sie und machte es so, wie bei jeder zu Ende gehenden KFD-Veranstaltung und gab den Mitgliedern noch die Geschichte „Wie die KFD-Frauen erschaffen wurden“ mit.

Vorangegangen war der Jahreshauptversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft eine Erntedankandacht, in der das Rad im Mittelpunkt stand.

von Karin Waldhüter

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