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Drei Ensembles musizieren gemeinsam

Adventskonzert Drei Ensembles musizieren gemeinsam

Zurücklehnen, Augen schließen, zuhören und mitsingen: Am dritten Adventssonntag hatte der Evangelische Kirchenchor Kirchhain zu einem Adventskonzert in die Stadtkirche eingeladen.

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Begeisterten gemeinsam die Zuhörer in der Stadtkirche: Die evangelischen Kirchenchöre Kirchhain und Großen-Buseck und der Posaunenchor Kirchhain.

Quelle: Karin Waldhüter

Kirchhhain. Sanftes Licht fällt im Altarraum auf die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores, und 25 Choristen erheben sich zum Auftaktlied und der gesungenen Aufforderung an das Publikum „Nun lasst uns stille werden“ von Margret Birkenfeld.

Der Gesang des von Jutta Bilsing geleiteten Chors fordert die Zuhörer auf, in der lauten Gegenwart die Botschaft Gottes neu zu hören und das Herz für die Ankunft Jesu bereit zu machen. Zum Ende hin verklingen die Stimmen im gut gefüllten Kirchenschiff und verschwinden scheinbar gebündelt in der Hand der Dirigentin, die sie abrupt mit einem Schwung aufzufangen scheint.

Ein gelungener Auftakt, dem Pfarrer Reiner Wilhelm die Begrüßung folgen ließ. Zum „Zuhören und Mitsingen“ hatten die Gastgeber eingeladen: der Evangelische Kirchenchor Kirchhain, der von Uwe Henkel geleitete Evangelische Posaunenchor Kirchhain und der Evangelische Kirchenchor Großen-Buseck mit seinem Dirigenten Armin Plewa-Moormann.

Das Publikum folgte der Empfehlung von Pfarrer Wilhelm und sparte sich den anhaltenden Applaus auf, bis der letzte Ton verklungen war, um die Wirkung der Musik und die Konzentration der Sänger nicht zu unterbrechen. Und mancher Zuschauer dankte am Ende den Sängern persönlich für das „tolle“ Konzerterlebnis.

Neue und alte Adventslieder im Programm

Zu hören waren neue und alte Adventslieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Georg Friedrich Händel sowie moderne Stücke wie das wunderschöne „Verleih uns Frieden“ von Matthias Nagel, das die beiden Chöre aus Kirchhain und Großen-Buseck gemeinsam sangen - wie auch das freudige „Lobet ihn, preiset ihn“ von Friedrich Hänssler und „Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt“.

Ganz am Ende stimmten alle Chöre gemeinsam den lateinischen Kanon und Lobgesang Marias „Magnificat anima mea dominum“ an. Dafür verteilte Armin Plewa-Moormann die Chorsänger im Publikum und setzte damit einen stimmungsvollen Schlusspunkt unter ein gelungenes Konzert.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden Chöre erst einmal am Nachmittag gemeinsam geprobt. Doch davon spürten die Zuhörer nichts - vielleicht auch, weil sich die Chorleiter als Arbeitskollegen persönlich wie musikalisch kennen.

„Jauchzet dem Herrn“ ist weiterer Konzerthöhepunkt

Beim Vorspiel zum Gemeindegesang hatte sich der Evangelische Posaunenchor gleich zu Beginn spielfreudig mit „Macht hoch die Tür“ und später mit dem bekannten „Weihnachtsmarsch“ als qualifiziertes Ensemble aufs Beste empfohlen. Mit machtvollen Klängen bestimmten die Bläser die festliche Konzertatmosphäre bei der Begleitung der Advents-Choräle „Tochter Zion“ und „Wie soll ich dich empfangen“.

Der höchst anspruchsvolle Dankpsalm „Jauchzet dem Herrn“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, dargeboten vom Kirchenchor Großen-Buseck, bildete einen weiteren Konzerthöhepunkt und zeigte gleichzeitig die ganze Klasse des Chors, der es verstand, die zum Teil schwierigen Einsätze punktgenau und offensiv zumeistern.

„Ich denke, es war eine gelungene Sache“, erklärte Herta Schneider, Vorsitzende des Kirchenchors aus Großen-Buseck am Ende. Sehr zufrieden zeigte sich auch Chorleiterin Jutta Bilsing im Gespräch mit der Oberhessischen Presse. „Ich bin sehr zufrieden und denke, den Zuschauern hat es gefallen“, sagte sie und verabschiedete viele dankbare Zuschauer persönlich in den angebrochenen dritten Adventsabend.

von Karin Waldhüter

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