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"Dorfstammtisch" soll Gemeinschaft stärken

Speckswinkel "Dorfstammtisch" soll Gemeinschaft stärken

In Speckswinkel gibt es nach dem Wettbewerbserfolg weiterhin eine Welle der Euphorie. Jetzt soll ein Dorfstammtisch weitere Impulse für Projekte geben.

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Während „Unser Dorf hat Zukunft“ standen die Speckswinkler zusammen – das wollen sie fortsetzen.Archivfoto: Lerchbacher

Speckswinkel. Platz zwei bedeutete im vergangenen Jahr für Speckswinkel im Regionalentscheid des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ zwar das Aus. Der kleinste Neustädter Stadtteil schwimmt seitdem allerdings auf einer Welle der Euphorie, die sich Ortsvorsteher Karl Stehl und seine Mitstreiter weiterhin zu Nutze machen wollen.

„Wir möchten die Dorfgemeinschaft weiter fördern und gemeinsame Ziele entwickeln“, sagt Stehl und ergänzt: „Unter anderem, wie wir die 2000 Euro Preisgeld, die es für Platz zwei gab, verwenden.“ Besonders gut habe er während der Vorbereitung auf den Wettbewerb gefunden, dass zahlreiche Speckswinkler gemeinsam an den unterschiedlichen Zielen gearbeitet hätten: „Es halfen auch Mitbürger, die man sonst eigentlich nicht erreicht - und die jetzt auch noch dabei sind.“ Die Bürger hätten das, was sie an Natur haben - Streuobstwiesen, den Dorfteich oder die Grünflächen - viel mehr ins Bewusstsein gerückt, engagierten sich weiterhin und würden immer wieder neue Ideen aufbringen. „Klar: Manche sind leider nicht realistisch, weil sie an der Finanzierung scheitern“, kommentiert der Ortsvorsteher, freut sich aber über jeden, der ihn darauf anspreche, was als nächstes gemacht werden solle.

Um den Willen zum Engagement in geordnete Bahnen zu führen, findet am Samstag um 19 Uhr im Zollhof daher der erste Speckswinkler Dorfstammtisch statt. Dann werden die nächsten Projekte geplant, vornehmlich der am 28. März auf dem Terminkalender stehende Frühlingsputz und die Einsatzstellen. Gleichzeitig solle aber auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz kommen. Die Veranstaltung sei auch eine Art Ersatz für ehemalige Stammtische, die seit der Schließung der letzten Gaststätte der Geschichte angehörten, sagt Stehl und hofft, dass seine Mitbürger alle drei Monate an dem Dorfstammtisch zusammenkämen.

von Florian Lerchbacher

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