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Dorf wächst beim Brunnenfest über sich hinaus

Feier Dorf wächst beim Brunnenfest über sich hinaus

Hunderte Besucher des 32. Brunnenfestes genossen nicht nur die angenehmen Temperaturen, sondern auch das vielfältige Unterhaltungsangebot.

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Die Trachtengruppe Wohra führte Tänze auf.

Langendorf. Die Feuerwehr, der Männergesangverein, der Sportverein und der Jugendclub Langendorf veranstalteten in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam das beliebte Brunnenfest, das alljährlich unter dem Motto „Feiern mit Freunden“ mehr als 500 Besucher ins Dorf lockt. Anfang der 80er Jahre war der namensgebende Brunnen, in direkter Nachbarschaft zur Dorfscheune gelegen, gebaut worden. Mit wenigen Thekenteilen und einem Grill hatte damals alles begonnen.

Heute gewinnt das Fest alljährlich an Beliebtheit. Erstmals integrierten die Vereine ein kleines „Weindorf“ mit einem Sekt- und Weinstand direkt neben dem Brunnen in das Fest. Am frühen Nachmittag gab es kaum noch ein Durchkommen. Dicht an dicht drängten sich die Besucher rund um den aufgestellten Bierpilz, und im Festzelt war kein Platz mehr zu bekommen.

Auf der Bühne zog die Trachtengruppe Wohra unter der tänzerischen Leitung von Hannelore Keding-Groll, Patricia Limper und Jenny Corell die Aufmerksamkeit auf sich. Die Fotoapparate der stolzen Eltern blitzten, während das Publikum den jungen Tänzern begeistert Beifall spendete.

Später sorgte die Trachtenkapelle Wohratal für Unterhaltung. Gegrilltes und ein großes Kuchen- und Salatbuffet in der Dorfscheune ließen auch kulinarisch keine Wünsche offen.

„Die Veranstaltung hat viel zu bieten - und das ganz ohne Eintritt“, freute sich Karl-Heinz Mettke. Gemeinsam mit Helmut Dietrich, Heike Mettke, Petra Müller, Regina Waldschmidt, Dieter Wasmuth, Stephan Waldschmidt, Ralf Schneider und Jannik Peter bildet Karl-Heinz Mettke das neunköpfige Organisationsteam, das sich aus Mitgliedern aus allen vier Vereinen fand. Die Organisation des ständig wachsenden Festes auf mehrere Schultern zu verteilen, habe sich bewährt, berichtete Karl-Heinz Mettke und betonte, dass das ganze Dorf hinter der Veranstaltung stehe, die mehr Besucher anziehe als Einwohner dort lebten. „Es geht sogar so weit, dass sich die Leute beschweren, wenn sie mal nicht zum Helfen eingeteilt sind“, berichtete Helmut Dietrich.

Etwa 100 Helfer waren rund um das Fest im Einsatz. Damit war jeder vierte Bewohner zum Helfen eingeteilt worden. Der neue Radweg zwischen Rosenthal und Langendorf habe der Veranstaltung gut getan, erklärten Mettke: Viele Radfahrer, Motorradfahrer und Wanderer würden beim Brunnenfest Station machen.

Insbesondere freute sich Heike Mettke über die größer gewordene weibliche Unterstützung im Organisationsteam, das sich seit November mit den Planungen für das Fest befasste. Regina Waldschmidt und Petra Müller waren in diesem Jahr neu hinzugekommen. Den Erlös der Veranstaltung teilen sich die vier Vereine.

Begonnen hatte das Fest am Morgen mit einem Gottesdienst im Festzelt, den der Posaunenchor Wohra begleitete. Besonders auf Kinder wartete am Nachmittag ein abwechslungsreiches Programm mit Ponyreiten, Sumo-Ringen, einem Rausch-Parcours, Sackhüpfen, einem Kartoffellauf oder „Vier gewinnt“.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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