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Die wilde Rosi heizt den Narren richtig ein

Karneval in Mardorf Die wilde Rosi heizt den Narren richtig ein

Voll war es im Mardorfer Bürgerhaus, die Stimmung war ausgelassen. Bei einem bunten, abwechslungsreichen Programm wurde geschunkelt, gefeiert und gelacht.

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Glänzend: Der Auftritt des Mardorfer Männergesangvereins.

Mardorf. Das Programm war deutlich länger als in den vergangenen zwei Jahren. Verschiedene Tanzauftritte, Büttenreden oder Auftritte wie die Mini-Playback-Show der „Ahle Männer“ des SV Mardorf mit Christian Linne als Marijke Amado sorgten für beste närrische Unterhaltung.

Durch das Programm führte wie immer der Mardorfer Sechserrat mit Sitzungspräsident Aleksander Kräling.

Auch dieses Jahr richtete der Sportverein 1921 Mardorf die Karnevalssitzung aus. Und dies wieder kritisch beäugt von „Statler und Waldorf“ aus der Muppet Show. Die lästerten aus ihrer extra gebauten Loge - nicht ganz so sarkastisch wie die Originale, dafür aber auf Mardorfer Platt.

Ein echter musikalisch-humoristischer Leckerbissen war der Auftritt der „Mardorfer Flarrmäuler“, gestellt vom gemischten Chor des MGV Mardorf. Michael Preis, zweiter Vorsitzende des Vereins, hatte einen neuen Text für den Smokie-Hit „Living next door to Alice“ geschrieben - natürlich auf platt. „Mir gewet immer alles“ sangen die Frauen und Männer, die damit ein grandioses Comeback beim Mardorfer Karneval feierten.

Und das wurde sogar noch getoppt. Im zweiten Teil ihres Auftritts tanzte zu „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang die flotte „Rosi“ (Karl-Heinz Stey) mit neongrüner Perücke über die Bühne. Am Ende setzte er sich auf den Schoß von Wolfgang Mengel, der aber zugleich von dessen „Frau“ Joseph Kraus mit „Rosi“ erwischt wurde.

Ein bombastischer Auftritt, der den Saal zum Kochen brachte. Steys Einsatz sich in Frauenkleider zu zwängen hatte sich wirklich gelohnt. Sogar den Oberlippenbart hatte er extra für den Auftritt geopfert.

Die vielen Tanzgruppen begeisterten alle auf ihre Weise: Bollywood, Showtanz, Irish Dance, Burlesque oder Hip Hop. Kaum etwas fehlte am Samstag. Natürlich gab es auch Gardetanz vom RCC Roßdorf, dessen einziger männlicher Tänzer auf der Bühne, Marius Maus, sogar einen Spagat hinlegte.

Die Auftritte der Mardorfer wurden von Vereinen aus Niederklein, Anzefahr, Roßdorf, Rauschenberg und Rauischholzhausen ergänzt. Das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf tanzte hingegen zur Musik von Georg Bizets Carmen.

Nach dem Finale, bei dem sich alle Beteiligten auf der Bühne zu „Sierra Madre“ versammelten wurde zur Musik von DJ Jörg Gundrum bis zum frühen Morgen fröhlich weitergefeiert.

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