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Die Wehr startete mit 46 Aktiven

60 Jahre Feuerwehr Sindersfeld Die Wehr startete mit 46 Aktiven

Beim Kommers zum ­Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Sindersfeld standen ein Rückblick auf die vergangenen 60 Jahre und zahlreiche Ehrungen im Mittelpunkt.

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Familienfoto der Freiwilligen Feuerwehr Sindersfeld: Alle Mitglieder, die dem Verein seit mehr als 25 Jahren angehören, wurden während des Festkommers‘ geehrt.

Quelle: Klaus Böttcher

Sindersfeld. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr des Kirchhainer Stadtteils zählt derzeit 21 Mitglieder, von denen drei Frauen sind. Sie bilden mit den Wehren aus Anzefahr und Betziesdorf einen Schutzbereich. Der Wehrführer ist Markus Daube. Die Nachwuchsarbeit bei den Sindersfeldern läuft gut, denn beim Stadtpokalwettkampf am Samstag in ihrem Heimatort siegte die Jugendfeuerwehr in der Staffelwertung. Die Jugendwartin Anke Botthof betreut derzeit acht Jugendliche. Der Feuerwehr­verein hat zum Jubiläum 122 Mitglieder.

„60 Jahre Feuerwehr heißt 60 Jahre Einsatz für das Dorf, es heißt aber auch 60 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit“, erklärte der Bürgermeister Olaf Hausmann. „Wir von der Stadt schätzen das sehr“, betonte er und sagte , dass man im nächsten Jahr das Feuerwehrgerätehaus sanieren wolle.

Monatsbeitrag betrug zu Beginn 10 Pfennige

Uwe Segendorf, der in Vertretung des Kreisbrandinspektors nach Sindersfeld gekommen war, stellte heraus, dass die Feuerwehr eine große Familie sei. Die kleinen Feuerwehren seien nicht wegzudenken, denn die großen Wehren würden die kleinen benötigen. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Thorsten Thierbach lobte die Sindersfelder Wehr und besonders die Nachwuchsarbeit. „Ihr habt bewiesen, dass ihr eine gute Feuerwehr seid.“ Der Ortsvorsteher Lothar Schmid stellte die große Bedeutung der Feuerwehr für die Dorfgemeinschaft heraus. „Sie waren immer da und haben uns geholfen“, sagte er zu den Einsätzen.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Wolfgang Botthof, und sein Stellvertreter Markus Bodenbender blickten auf die 60 Jahre zurück. Dabei gingen sie auf die großen Einsätze ebenso ein wie auf die Wehrführer und Vereinsvorsitzenden in der 60-jährigen Geschichte der Wehr. Bis 1987 lagen die beiden Ehrenämter noch in einer Hand.

Angefangen hatte die Zeit der Freiwilligen Feuerwehr 1957 mit gleich 46 Mitgliedern in drei Löschgruppen. „Heute wären wir froh, wenn wir eine so starke Einsatzabteilung hätten“, sagte der Vorsitzende. Der damalige Monatsbeitrag betrug 10 Pfennig und die Spritze stand in der Schulscheune. Die beiden Vortragenden gingen auf die Autos ein und besonders auf das Feuerwehrgerätehaus. Das Haus wurde 1963 eingeweiht und zum Jubiläum vor 10 Jahren sei es schon sanierungsbedürftig gewesen. 2013 habe sich dann über Nacht die Bausubstanz verbessert, weil die Stadt kein Geld hatte.

von Klaus Böttcher

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