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Die Schöpfungsgeschichte zum Anfassen

Glaube Die Schöpfungsgeschichte zum Anfassen

Jung und Alt feierten im Pflegeheim St. Bonifatius gemeinsam einen Gottesdienst, dessen zentrales Thema die Schöpfungsgeschichte war.

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Gemeinsam mit den Erzieherinnen stellen die Kinder die Schöpfungsgeschichte nach und be(k)leben eine Erdkugel mit Tieren, Sternen und Blumen.Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. „Spitze, dass du da bist“, sangen die 75 Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten St. Michael. Sie eröffneten so unter Begleitung von Erzieherin Ina Fuhrmeister-King an der Gitarre einen Gottesdienst im Altenpflegeheim St. Bonifatius, mit dem die Bibelwoche des katholischen Kindergartens unter dem Thema „Mit der Schöpfung leben“ endete.

Elke Dippel hatte während einer Fortbildung des Caritasverbandes zum Thema „Erzieher in einer katholischen Kindergarteneinrichtung“ den Gottesdienst als Abschluss eines einwöchigen Projektes vorbereitet. „Wir sind heute hierher gekommen, um die Gemeinschaft zwischen Alt und Jung zu vertiefen, den bestehenden Kontakt zu verstärken und um zu zeigen, dass man auch außerhalb eines Gotteshauses einen Gottesdienst feiern kann“, erklärte sie. Unterstützt wurde sie während des Gottesdienstes von Gemeindereferentin Marlies Franke und den Erzieherinnen des Kindergartens.

Gemeinsam wurde gesungen, gebetet und die Schöpfungsgeschichte mit Hilfe unterschiedlichsten Materialien wie bunten Tüchern, Sternen, Vögeln, Bäumen und Fischen nachgestellt und nachvollziehbar gemacht. Zum Abschluss bevölkerten die Kindergartenkinder gemeinsam eine große Weltkugel und be(k)lebten sie mit Tieren, Sternen und Blumen. Ein deutsch-türkisches Schöpfungslied, wunderbar von den Vorschulkindern mit Instrumenten vorgetragen, bekam von den Gästen einen besonderen Applaus. „Die Begegnung von Jung und Alt ist uns wichtig. Sie sind immer willkommen“, unterstrich Heimleiterin Bärbel Schwertmann.

Die ganze Woche über hatten Eltern, Großeltern oder Interessierte die Möglichkeit, in den Kindergarten zu kommen und an den verschiedenen Aktionen teilzunehmen. „Davon haben einige Eltern Gebrauch gemacht“, freute sich Dippel.

Während der Bibelwoche pflanzte jedes Kind eine Bohne, um zu erfahren, wie etwas wächst und wie es gepflegt werden muss.

Im Turnraum turnten die Kinder unter dem Motto „Arche Noah“, während eines Stationslaufes lernten sie unter anderem einen Tanz der Elemente, machten eine Phantasiereise durch die Schöpfungsgeschichte oder bastelten Kerzenständer aus Ton.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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