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Die Rettung des Spinnenprinzes fesselt Kinder

Kinderfest Die Rettung des Spinnenprinzes fesselt Kinder

Alle vier Jahre veranstalten die Schulen aus Anzefahr, Niederwald und Betziesdorf ein gemeinsames Fest. 94 Schüler aus allen sechs Klassen bereiteten verschiedene Stationen, im und um das Schulgebäude Niederwald vor.

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Auch das Basteln für Halloween gehörte zu den Stationen beim Herbstfest. Foto: Jonas Hielscher

Niederwald. Schon von weitem können die Besucher das laute Lachen aus unzähligen Kindermündern hören, wenn sie sich der Niederwälder Schule nähern. Kein Wunder: Einige der Stationen, die alle von den Schülern mit viel Mühe vorbereitet wurden, befinden sich außerhalb des eigentliches Schulgebäudes. So müssen sich Kinder und Erwachsene zum Beispiel, beim „Dreibeinlauf“ an den Füßen zusammenbinden und einen Hindernisparcours durchlaufen.

Wenn die Besucher zu den anderen Stationen in die oberen Stockwerke der Schule wollen, stehen sie erst mal vor einem anderen Problem. Der gesamte Flur ist von Schülern und deren Geschwistern zugestellt. Die Schlange reicht sogar wieder aus dem Gebäude raus.

Alle Anstehenden haben nur ein Ziel: Sie wollen in die Geisterbahn. Das ist ein Klassenraum der zur „Gruselkammer“ umfunktioniert wurde. Der verzauberte Spinnenprinz musste gerettet werden, allerdings gab es auf dem Weg zu ihm einige Hindernisse zu überwinden. „Mir ist irgendwas ins Gesicht gespritzt und meine Hände musste ich in so was glibberiges tunken“, berichtet Miriam, die gerade durch die große dunkle Tür wieder nach draußen gekommen ist. „Das war ziemlich gruselig und ich hab mich auch mal kurz erschreckt“, sagt Simon, der überlegt ob er sich nochmal in der Schlange anstellen soll. Egal wen man von den jüngeren Besuchern fragt, fast alle sagen, dass die Station der 3A aus Anzefahr die beste ist.

Wer noch zu jung für solch „bösartige“ Umgebung ist, findet eine Etage höher eine etwas ruhigere Atmosphäre. Insgesamt zwei Stunden dauerte die Veranstaltung, die alle vier Jahre im Wechsel an einer der drei Grundschulen stattfindet. Eröffnet und beendet wurde das feierliche Zusammenkommen aller Schüler, deren Geschwister, Eltern und Freunden mit einem Herbstlied, passend zu dem Motto „Herbst und Halloween“.

„Die Schüler haben sich natürlich im Vorhinein schon ziemlich viele Gedanken gemacht und ihre Ideen dann umgesetzt“, erzählt die Schulleiterin Lisa Wiener. Am Morgen vor dem Fest wurde gemeinsam gebacken und eine Kürbissuppe gekocht.

„Unser nächstes größeres Projekt ist die Aktion „Hoffnungszeichen“ von den Maltesern. Da machen wir schon seit Jahren mit und packen gemeinsam Weihnachtspäckchen“, berichtet Wiener.

von Jonas Hielscher

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