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Die Premiere kommt gut an

Tag der Sicherheit Die Premiere kommt gut an

Der „Internationale Tag der Sicherheit und Gesundheit“ ist erst am 28. April. Die Rauschenberger verlegten ihren Tag der Sicherheit auf den Samstag vor.

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Udo Wittekindt hilft Tochter Cora beim Anlegen der 15 Kilo schweren Feuerwehr-Montur.

Quelle: Sophie Kaufmann

Rauschenberg. Der Aktionstag fand in und an der Kratz‘schen Scheune statt und wurde von vielen Besuchern angenommen. Für Jung und Alt wurde etwas geboten, und sogar die Sonne kam zwischenzeitlich zum Vorschein, sodass auch die Aktivitäten auf dem Freigelände stattfinden konnten.

Während sich unter Dach die Erwachsenen über Einbruchsicherheit oder die Angebote des Deutschen Roten Kreuzes, wie Blut spenden oder den Hausnotruf, informierten, stellten die Jüngeren draußen ihr Können auf einem Fahrradparcours unter Beweis.

Das Team der neuen Rauschenberger Fahrradwerkstatt prüfte die Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit. Die Idee, eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt ins Leben zu rufen, entsprang aus der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit. Deren Ziel: Mit gebrauchten Fahrrädern die in Rauschenberg lebenden Flüchtlinge mobiler zu machen. Mithilfe von Fördergeldern des „Misch-mit-Projektes“ ließ sich die Idee umsetzen. Gespendete und gesammelte Fahrräder werden in der Werkstatt wieder in Gang gebracht. „Wir wollen gemeinsam mit den Kindern schrauben“, stellt Patricia Brodt fest. Manche hätten so viel Spaß dabei, dass sie anschließend zum Helfen wieder kämen.

Explosion als Höhepunkt der Veranstaltung

Andere Kinder erfüllten sich einen Traum und kletterten hinter das Steuer des ausgestellten Feuerwehrautos. Cora Wittekindt testete die 15 Kilogramm schwere Atemschutzausrüstung gemeinsam mit ihrem Vater und Feuerwehrmann Udo. Ihr Urteil: „Nach einer Zeit merkt man schon, dass es schwer wird.“

Ein Highlight: Die Fettexplosion. Die Feuerwehr setzte heißes Öl in Brand und „löschte“ mit Wasser. Die unausweichliche Explosion sollte die Zuschauer sensibilisieren, dass man Fett nie mit Wasser löschen darf.

Im Inneren der Kratz’schen Scheune informierte die Feuerwehr zusätzlich über Rauchmelder. Außerdem stellte die IG Schlossberg verschiedene alte Schlösser aus dem Museum aus. Der Bauhof informierte über seine Arbeit und der Arbeitskreis Flüchtlingshilfe bot Malen für Kinder an und bewirtete die Besucher.

von Sophie Kaufmann

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