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Die Premiere findet gleich zweimal statt

Casual Singers Die Premiere findet gleich zweimal statt

Es kommt wohl nur selten vor, dass der erste Auftritt einer eben erst zusammengefundenen Band so schnell ausverkauft ist, dass es gleich ein Zusatzkonzert gibt. So geschah es jetzt in der Brücker Mühle.

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Erik Kerber, Peter Volksdorf, Richard Maciossek und Ralf Lippmann boten als die Casual Singers in der Brücker Mühle ein gelungenes Jahresabschlusskonzert.

Quelle: Jürgen Jacob

Amöneburg. Da stehen vier gestandene Musiker auf der Bühne als die Casual Singers und präsentieren ein Programm, das von Klassikern nur so strotzt: eine gelungene Mischung aus Rock, Blues, Soul und manchmal auch ein bisschen Pop und Schlager gab es beim Jahresabschlusskonzert des „Brücker Vereins“. Und da das eigentliche Konzert innerhalb weniger Stunden ausverkauft war, gab es tags drauf gleich ein Zusatzkonzert mit gleicher Besetzung.

Während Martin Maciossek (Bass, Gesang), Ralf Lippmann (Keyboard, Gesang) und Peter Volksdorf (Akkordeon, Dobrogitarre, Mandoline, Gesang) bereits in den vergangenen beiden Jahren in der Brücker Mühle begeisterten, bereicherte Sänger Erik Kerber das hochkarätig besetzte Quartett beim Jahres­abschlusskonzert zum ersten Mal. In den vergangenen Wochen haben sich die vier heimischen Musiker, allesamt mit viel Bühnenerfahrung ausgestattet, auf das Doppel-Premierenkonzert vorbereitet.

Nächste Veranstaltung in der Mühle: Ende Januar

Bei der Musikauswahl kamen die Besucher, größtenteils in der Ü50-Generation, voll auf ihre Kosten. Melodien der 60er- und 70er-Jahre, klassisch instrumentiert mit Gitarre, Bass, Piano und Harp, mit vielstimmigem Gesang machten den Großteil der Titel aus. Dabei brachte das hochkarätig besetzte Quartett Klassiker, wie „Jet Airliner“ von der Steve Miller Band oder „Daydream Believer“ von den „Monkees“, ebenso zu Gehör wie „Africa“ von Toto oder „Into the great wide open“ von Tom Petty and the Heartbreakers. Zudem gab es einige Stücke, bei denen sich die Musiker speziell in Szene setzten. Peter Volksdorf brillierte beispielsweise bei „Leningrad“ von Billy Joel. Ralf Lippmann hatte nach seiner Interpretation von Tom Jones’ „Bye Bye Delilah“ schnell den Spitznamen „Tiger“ weg.

Aber auch die eher untypischen Lieder wie „SOS“ von Abba oder „Cafe Oriental“ in einer speziellen Mühlen-Version sorgten für viel Freude im Publikum. Nach fast drei Stunden Musikprogramm mit vielen freiwilligen oder unfreiwilligen Scherzen ging das Programm mit den Beatles-Klassikern „Hey Jude“ und „Penny Lane“ zu Ende.

Als nächste Veranstaltung des Brücker Vereins steht dann am Sonntag, 29. Januar 2017, das Theaterstück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind auf dem Programm.

von Jürgen Jacob

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