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Konzert

Die Mühen haben sich gelohnt

Das Jugendblasorchester Neustadt begeisterte mit seinem anlässlich des 60-jährigen Bestehens ausgerichteten Konzert rund 350 Besucher im Haus der Begegnung.

Das JBO begeisterte bei seinem Auftritt rund 350 Zuschauer.

© Klaus Böttcher

Neustadt. An das Jahr 1956 erinnern sich nur noch die älteren Bürger der Junker-Hansen-Stadt. In dem Jahr gründete Karl Kappel die „Knabenkapelle“. Sein Sohn Norbert gehörte damals zu den Gründungsmitgliedern und übernahm später den Taktstock: Fast 40 Jahre lang war er der Dirigent des Jugendblasorchesters (JBO) – so heißt die Musikgruppe inzwischen. Heutzutage ist Norbert Kappel Vorsitzender. Er strahlt über das ganze Gesicht, wenn er von den vielen Auftritten in den früheren Jahren schwärmt. Er strahlte aber auch vor dem Auftritt anlässlich des 60-jährigen Bestehens, den er als „das etwas andere Konzert“ ankündigte.

Und wie recht er doch hatte: Was das JBO mit seinen 32 Mitgliedern unter der Leitung von Dirigent Christoph Jarkow präsentierte, war konzertante Blasmusik von beeindruckender Qualität. Jarkow leitet das Orchester erst seit drei Jahren, aber er hat viel frischen Wind in die Musikformation gebracht, und den Musikern ist deutlich anzumerken, mit welcher Freude und Begeisterung sie bei der Sache sind. Zweimal die Woche und sogar sonntags hätten sie geübt, verriet Kappel im Gespräch mit der OP. Und die Anstrengungen haben sich gelohnt, denn die Besucher waren begeistert vom Spiel der Hobbymusiker und dankten es mit viel Beifall.

Musikalische Geburtstagsgrüße überbrachten verschiedene Gruppen. Der katholische Kirchenchor brachte unter der Leitung von Berthold Möller einige Lieder zu Gehör, zum Beispiel „Die Gedanken sind frei“ oder „Abendruhe“ mit Begleitung eines Bläserensembles des JBO. Gewaltig schallte das „Halleluja“, vorgetragen von Chor und Orchester, durch das Haus der Begegnung. Bei der „Ode an die Freude“ sangen viele Besucher sogar mit.

Angelika Richter, Caterine Gruskj, Lisa Pilipenko und Liana Töws von der Neustädter Musikschule „Allegro“ ließen ihre Finger so über die Klaviertasten fliegen, dass die Zuhörer staunten und ihnen rasenden Beifall spendeten.  Zum JBO gehören seit Jahren auch die Majoretts. Die jungen Mädchen bereicherten mit ihrem Tanz den gelungenen Abend mit zwei Auftritten.

Das JBO zeigte während des zweieinhalbstündigen Konzerts eine Vielseitigkeit und Perfektion, wie sie bei Laienblasorchestern nicht zu erwarten ist. Dabei trauten sie sich ohne Scheu an schwer zu spielende Stücke wie die sinfonische Dichtung „Finlandia“, die „Blue Ridge Saga“ oder „Slovanska Hubda“, ein Medley bekannter slawischer Melodien.

So recht nach dem Geschmack vieler Besucher waren Märsche oder Polkas, zum Beispiel die Polka „Von Freud zu Freund“ oder der „Premiere Marsch“. Die Besucher kamen bei den frenetisch geforderten Zugaben wie der Polka „Die Amselfelder“ oder Ernst Moschs „Auf der Vogelwiese“ auf ihre Kosten. Sehr begeistert nahm das Publikum die sinfonische Programmdichtung „Schatzjagd“ auf. Bei dem Stück in sieben Bildern wechselten Lesung aus der Piratenzeit durch Manfred Schenk im Piratenkostüm und Musikstücke des JBO ab. Es war eine Uraufführung des von Christoph Jarkow und ­Manfred Schenk arrangierten Werkes.

Zwischen den Musikstücken ehrte Norbert Kappel die aktiven Musiker Thomas Ebel, Peter Rückershäuser, Burkhard Kirchner und Frank Thiel für 40 Jahre Zugehörigkeit und wurde dann durch Carmen Kloes selbst für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.  

von Klaus Böttcher


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