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Die Mischung macht‘s

Konzert Die Mischung macht‘s

Seit 39 Jahren stimmt der Gemischte Chor Concordia die Kirchhainer auf Weihnachten ein. Kein Wunder also, dass auch diesmal wieder 400 Besucher das Konzert genossen.

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Der Gemischte Chor Concordia Kirchhain und die Schönstädter „Klangfarben“ sorgten für einen krönenden Abschluss des Konzertes.Foto: Yanik Schick

Kirchhain. Es war Georg Friedrich Händels Halleluja, das ein gelungenes Konzert abrundete. Die Sänger von Concordia gaben den wohl berühmtesten Satz des Oratoriums „Messiah“ gemeinsam mit dem Schönstädter Kirchenchor „Klangfarben“ zum Besten. An der Orgel begleitete sie Reinhold Hartmann. „Für mich war dieses Stück auf jeden Fall das Highlight“, betonte Ingrid Mertin-Schnell, die gemeinsam mit Ursula Jost den Vorstand des Kirchhainer Chores bildet. Nach Halleluja sangen die Chöre noch zusammen mit ihren Zuhörern „O du fröhliche“, dann ging es in die Festtage. Die Tradition, kurz vor Heiligabend noch einmal zu einem Konzert zusammenzukommen, besteht in Kirchhain seit fast vier Jahrzehnten. „Ich glaube, die Veranstaltung ist schon zu einem der Höhepunkte in der Vorweihnachtszeit geworden“, meinte Concordia-Chorleiter Matthias Hering.

Ausschlaggebend dafür könnte unter anderem das recht abwechslungsreiche Programm sein. So bekamen die Gäste nicht nur das Kirchhainer Ensemble zu hören: Zudem traten die Marburger Blechbläser auf, die Concordia bei ihren Weihnachtskonzerten schon seit vielen Jahren unterstützen. Das Orchester spielte beispielsweise zum Einstieg „Canzona septimi toni“ des italienischen Komponisten Giovanni Battista Grillo. „Es ist immer schön, hier aufzutreten. Der Zusammenhalt im Kirchhainer Chor ist gut, er ist wie eine kleine Familie“, erklärte Trompetenspieler Heinrich Kaletsch.

Neben den Blechbläsern war aber auch der Kirchenchor aus Schönstadt zu Gast, der bereits im vergangenen Jahr mitgemacht hatte. Die „Klangfarben“ zeigten vor allem ihre Vorliebe für Johann Sebastian Bach, präsentierten die Kantaten „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ und „Wohl mir, dass ich Jesum habe“. Am Ende setzten die Schönstädter zusammen mit Concordia den Schlusspunkt. Bereits im Sommer hatten die „Klangfarben“ und der Chor gemeinsam ein Konzert ausgerichtet.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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