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Die Hitparade ist der Hit

Brachter Sänger röcken den Saal Die Hitparade ist der Hit

Große Hitparaden-Stürmer, wie Andrea Berg, „Die Ärzte“, Udo Jürgens oder auch die „Les Humphries Singers“, ­begeisterten die Besucher beim Brachter Faschingsball.

Der Gesangverein Bracht brachte die Les Humphries Singers auf die Bühne. 

Quelle: Jürgen Jacob

Bracht. Die 13. Auflage des Faschingsballs des FV Bracht bescherte den Organisatoren eine volle Mehrzweckhalle. Mehr als 400 Besucher erlebten ein Programm, das für einen protestantischen Ort herausragend ist.

Die Hitparade des Gesangvereins Bracht brachte die Halle zum Toben. Thorsten Thamke sang ein Udo-Jürgens-Medley, Heike Diehl interpretierte mit Unterstützung von Patrick Rapp und Jürgen Stöcker „Westerland“ von den Ärzten, Werner Metke trat als Roberto Blanco auf, Maik Fus mimte Andrea Berg und Maxi Fus sang als Antonia. Krönender Abschluss der Hitparade: Die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins trugen den Stimmungskracher „Mexico“ der Les Humphries Singers vor. Auch sonst brachte das knapp vierstündige Programm viele schöne Momente.

Große Hitparaden-Stürmer, wie Andrea Berg, „Die Ärzte“, Udo Jürgens oder auch die „Les Humphries Singers“ begeisterten die Besucher beim Brachter Faschingsball.

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Pünktlich um 20.11 Uhr marschierte der Elferrat um Sitzungspräsident Peter Bauerbach, angeführt von Zeremonienmeister Norbert Merlau, in den Saal. Im Gefolge auch „De Ocht aus Brocht“, die als „Brachter Big Beach Girls“ gleich mit einem Beach-Boys-Medley zeigten, wie eine touristische Vermarktung des „Roten Wasser“ aussehen könnte.

Von der Politik bis zur Fifa

Büttenredner Volker Hohenstein - „von der falschen Seite der B3“ - aus Schwabendorf nahm unter anderem den Fifa-­Skandal unter die Lupe und rief immer wieder zur „Attacke“ auf. Die politischen Verhältnisse in Bracht und Rauschenberg nahm Karin Lippert aufs Korn: Kratz‘sche Scheune, Schwimmbad, Fahrradwege und die „energie-autonome ­Zone Bracht.“ Dabei guckte ihr Bürgermeister Emmerich als Papp-Kamerad über die Schulter. Eine musikalische Weltreise unternahmen die „Hellauies“ vom ersten Marburger Funkenkorps in Bracht. Die Gardetänze der „Langestenner Stiggestegge“ und der Prinzengarde VfL Neustadt zeugten von hoher sportlicher Qualität. Über die sieben Weltmeere führten dann die „Langestenner Stiggestegge“ später mit ihrem Piraten-Showtanz die Besucher, bevor die Neustädter Prinzengarde mit russischen Tanzeinlagen in Moskau landeten. In ihrem Gardetanz führte die Prinzengarde des 1. Marburger Funkencorps dann das Publikum mit Schlagern „Atemlos durch die Nacht“. Um das Thema „Geld“ drehte es sich dann im Showtanz der „Hot Chilis Erfurtshausen“.

Beim abschließenden Männerballett hielt es niemanden mehr auf den Stühlen. Die von Jana Vaupel trainierten Männer des FV Bracht tanzten zunächst noch im Ballett-Tutu, dann als Vögel, mit Laternen und Regenschirmen und zum Schluss in Boxershorts.

Bevor Moderator Martin Schneider zum Tanzabend mit den „Spaßrebellen“ einlud, sangen alle Akteure gemeinsam den „Brachter Faschingssong“.

von Jürgen Jacob

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