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Die Gruppe ist sportlich und herzlich

25Jahre Die Gruppe ist sportlich und herzlich

Alljährlich treffen sich die Teilnehmer der ambulanten Herzsportgruppe des TSV Eintracht Stadtallendorf zu einem Grillfest. Diesmal feierten sie das 25-jährige Bestehen von "Herz-in-Takt".

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Die Herzsportler feierten das 25-jährige Bestehen ihrer Gruppe.Privatfoto

Stadtallendorf. Im September 1991 hatten sich die ersten Sportler unter der Leitung von Diplomsportlehrerin Claudia Genz und dem betreuenden Arzt Dr. Peter Matzdorff zusammengefunden, um ihr Herz-Kreislaufsystem zu stärken. Gustav Hartmann ist ein Herzsportler der „ersten Stunde“. Der TSV Eintracht Stadtallendorf ehrte ihn nun entsprechend für 25 Jahre Mitgliedschaft. Vor 22 Jahren kamen Stefan Gockel und Georg Gebhard in die Herzsportgruppe; kurze Zeit später folgte Günter Kasten. Elke Kaisinger absolvierte die Übungsleiterzusatzausbildung „Innere Medizin“ und wurde als zweite Übungsleiterin eingesetzt.

Die Gruppengröße wuchs im Laufe der Zeit immer weiter an, sodass eine Teilung in eine Übungs- und eine Trainingsgruppe notwendig wurde. Zurzeit bilden Dr. Peter Matzdorff, Dr. Matthias Strecker und Dr. Karin Schultheiß ein Ärzteteam, das die ärztliche Betreuung der Übungsstunden gewährleistet.

Der ambulante Herzsport findet immer montags in der Herrenwaldhalle statt. Von 18 bis 19 Uhr trifft sich die Übungsgruppe; von 19.15 bis 20.15 Uhr ist die Trainingsgruppe an der Reihe. Die Aufteilung erfolgt nach medizinischen Kriterien.

In den vergangenen 25 Jahren sei während der Übungsstunden kein ernster „Herz­zwischenfall“ vorgekommen, der eine Notfallbehandlung oder eine Einweisung ins Krankenhaus notwendig gemacht hätte, teilen die Mitglieder erfreut mit. Sie verweisen aber gleichzeitig darauf, dass ein ärztlicher Notfall­koffer und ein Defibrillator für den Ernstfall ständig zur Verfügung stehen.

Zurzeit nehmen 19 Patientinnen und 36 Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen an den Übungsstunden teil. Die Patienten werden von ihrem behandelnden Arzt, ihrer Ärztin oder nach einem Reha-Aufenthalt an die Gruppe verwiesen. Die regelmäßige Teilnahme dient nicht nur der Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, sondern fördert auch die Beweglichkeit und die Koordination von Bewegungsabläufen. Die Gemeinschaft und der Kontakt in der Herzsportgruppe zu anderen Menschen sollen darüber hinaus bei der seelischen Bewältigung von Krankheitsfolgen und der psychischen Stabilisierung beispielsweise nach einem überstandenen Herzinfarkt oder nach einer Herz-Bypassoperation helfen.

Zusätzlich zu den Übungsstunden treffen sich die Mitglieder - mit ihren Partnern - jährlich zu einem Grillfest und in der Weihnachtszeit zum geselligen Beisammensein.

  • Weitere Informationen zur ambulanten Herzsportgruppe gibt es bei Claudia Genz, E-Mail: claudiagenz@t-online.de; Telefon 06428/6166.
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