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Die Gerätehäuser stehen im Fokus

JHV der Feuerwehren Die Gerätehäuser stehen im Fokus

Stadtbrandinspektor Stefan Krähling berichtete während der Hauptversammlung der Amöneburger Wehren von 15 Einsätzen im Jahr 2012 - größere Schadenslagen seien zum Glück ausgeblieben.

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Mit dem Ehrenwappen zeichneten Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg (links) und Stadtbrandinspektor Stefan Krähling (Vierter von rechts) Heinz Nau (Fünfter von rechts) aus. Zu Ehrenbeamten ernannten sie (hinten, von links) Matthias Preis, Rüdiger Kem

Amöneburg. „Amöneburg leistet super Jugendarbeit, macht Brandsicherheitswachdienst, Brandschutzerziehung, verrichtet Einsätze, kümmert sich um die Wartung und leistet Übungen, Übungen, Übungen“, lobte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer die Amöneburger Brandschützer.

Stadtbrandinspektor Stefan Krähling hatte zuvor von 15 Einsätzen und der Leistung der Feuerwehren für den vorbeugenden Brandschutz berichtet. Die Einsatzkräfte leisteten zum Beispiel Brandsicherheitswachdienst in der Bonifatiushalle und Brandschutzfrüherziehung in verschiedenen Kindergärten der Großgemeinde. Zudem hätten sie viele Stunden in die Aus- und Weiterbildung investiert. Im September habe es unter anderem eine ganztägige Ausbildungsveranstaltung gegeben, die aufgrund der positiven Rückmeldungen in diesem Jahr wiederholt werden solle. Dabei soll mit den Jugendfeuerwehren zusammengearbeitet werden, um den jungen Kameraden den Weg in die Einsatzabteilungen zu erleichtern.

Krähling erinnerte daran, dass der neue Einsatzleitwagen im vergangenen Jahr in Dienst genommen wurde. Es bestehe noch erheblicher Ausbildungsbedarf, betonte er in diesem Zusammenhang.

Anschließend widmete er sich dem vor fünf Jahren ausgearbeiteten Bedarfs- und Entwicklungsplan. Der Wehrführerausschuss werde die überarbeitete Version demnächst den städtischen Gremien zur Beratung vorlegen. „Es ist in den letzten Jahren viel bewegt worden, und das damals festgelegte Fahrzeugkonzept wurde komplett umgesetzt“, hob Krähling hervor und freute sich, dass der geforderte Rettungssatz und andere Ausrüstungsgegenstände angeschafft wurden.

Ehrenwappen für Heinz Nau und Heinrich Keßler

„Da der Fuhrpark der Feuerwehren Amöneburgs ab dem Jahr 2016 nach und nach ersetzt werden muss, halten wir es für notwendig, die Feuerwehrhäuser bis zu diesem Zeitpunkt auf den neuesten Stand zu bringen“, blickte Krähling voraus. Die wichtigsten Projekte seien die Feuerwehrhäuser Roßdorf und Rüdigheim. Sie bedürften neben einer Sanierung auch Um- und Anbauten. Die Feuerwehrhäuser Erfurtshausen, Mardorf und Amöneburg müssten ebenfalls nach den Vorgaben des technischen Prüfdienstes auf den aktuellen Stand gebracht werden. Aus verschiedenen Stadtteilen sei bereits die Bereitschaft signalisiert worden, sich mit Eigenleistungen einzubringen. Die „ein oder andere Wehr“ habe schon vorgearbeitet und die Pläne so gut wie ausgearbeitet, fasste Krähling zusammen. Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg kündigte an, es sei das Ziel, die entsprechenden politischen Beschlüsse für Rüdigheim noch in diesem Jahr zu fassen.

Stadtjugendfeuerwehrwart Oliver Bieker berichtete, dass die Mitgliederzahl von 65 auf 62 gesunken sei - die Jugendwehr bestehe derzeit aus 48 Jungen und 14 Mädchen.

Matthias Schick, Fachdienstleiter Funk, informierte über die Kosten für Einbau und Material des Digitalfunks, den er mit rund 30000 Euro bezifferte, wobei 30 Prozent der Kosten vom Land bezuschusst werden. Nach dem Einbau und einem Testbetrieb würden die Wehren zunächst sowohl analoge als auch digitale Geräte nutzen.

Mit dem Ehrenwappen der freiwilligen Feuerwehr der Stadt zeichnete der Bürgermeister Heinz Nau (Mardorf) und Heinrich Keßler (Erfurtshausen) aus. Beide haben seit über 40 Jahren das Bild der Feuerwehr entscheidend mitgeprägt und fast alle Führungspositionen durchlaufen. Krankheitsbedingt konnte Keßler die Auszeichnung nicht entgegennehmen.

Beförderungen

Matthias Luzius zum Feuerwehrmann, Alexander Maser zum Oberfeuerwehrmann, Holger Rhiel zum Hauptfeuerwehrmann, Björn Jennemann zum Oberlöschmeister (alle aus Roßdorf), Winfried van Moll und Markus Schick aus Mardorf zum Brandmeister.

Ernennungen

Zum Ehrenbeamten: Markus Schick (Wehrführer Mardorf) und Rüdiger Kempf (stellvertretender Wehrführer Mardorf); Matthias Preis (Wehrführer Erfurtshausen) und Matthias Schick (Stellvertretender Wehrführer Erfurtshausen).

Auszeichnungen

Eisernen Leistungsabzeichen: Martin Schmitz (Mardorf), Marius Rhiel, Mario Dippel (beide Erfurtshausen).

Bronzene Leistungsabzeichen: Christof Ivo (Mardorf).

Goldene Leistungsabzeichen: Matthias Rhiel, Martin Gockel (beide Mardorf), Marko Nau (Roßdorf).

Gold5: André Steidl, Matthias Preis (beide Erfurtshausen), Stefan Schick (Mardorf).

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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