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Die Burgholzer feiern für ihr Dorfjubiläum

Backhausfest Die Burgholzer feiern für ihr Dorfjubiläum

Das Dorf- und Backhausfest in Burgholz stand diesmal ganz im Zeichen des Festjahres 2017 - dann feiert der Kirch­hainer Stadtteil sein 700-jähriges Bestehen.

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Der 13-jährige Jannis Sachs (von links) war als jüngster Bäcker mit dabei. Er bereitete mit Jürgen Sachs, Vater Holger Sachs und Alexandra Debus Zwiebelkuchen und Pizza zu. Foto: Waldhüter

Burgholz. Nur noch einige Monate, dann wird in Burgholz groß gefeiert: Anfang Mai beginnen die Feierlichkeiten „700 Jahre Burgholz“ mit einem zweitägigen Grenzgang. Am zweiten Juliwochenende folgt die historische Kirschenkirmes mit Erntetag, wobei rund um den Tanzplatz gefeiert werden soll. Das eigentliche Festwochenende startet am ersten Septemberwochenende mit einer Diskoveranstaltung. Am Samstag folgt ein „Kommersabend mit Tanz“. Höhepunkt wird dann der stehende Festzug am Sonntag sein.

Auf das große Fest arbeiten die Bewohner des Kirchhainer Stadtteils schon lange hin. Verschiedene Arbeitsgruppen treffen sich regelmäßig, um die Geschichte aufzuarbeiten, Bilder auszuwählen und Traditionen aufzugreifen. Auch das Dorf- und Backhausfest, das von allen Burgholzer Vereinen inklusive Kirchengemeinde und Jagdgenossenschaft organisiert wurde, stand ganz im Zeichen des Festjahres. Viele Helfer waren leicht an ihren grauen Jubiläumsshirts zu erkennen.

Seit drei Jahren bildet die Vereinsgemeinschaft mit den Einnahmen aus dem Fest eine Rücklage für die 700-Jahr-Feier. Davor wurden die Einnahmen genutzt, um Anschaffungen für das Dorfgemeinschaftshaus, das seit vielen Jahren in Eigenregie verwaltet wird, zu tätigen. „Die Veranstaltung ist ein Fest vom Dorf für das Dorf“, unterstrich Ortsvorsteher Björn Debus im Gespräch mit dieser Zeitung.

Begonnen hatte das Dorf- und Backhausfest mit einem sehr gut besuchten Erntedankgottesdienst im Bürgerhaus. Und auch gegen Mittag waren die Tische und Bänke in und vor dem Dorfgemeinschaftshaus gut belegt. Viele Besucher waren da und ließen sich das Wildgulasch schmecken, für das die Jagdgenossenschaft das Fleisch gespendet hatte. Aber auch das frisch aufgeschnittene Backhausbrot und die „Original Burgholzer Bratwurst“ kamen bei den Gästen gut an.

Ungefähr 100 dampfende Portionen Wildgulasch und in etwa noch einmal die gleiche Anzahl Bratwürstchen landeten auf den Tellern der Gäste, bevor am Nachmittag die ofenfrische Pizza und der frisch zubereitete Zwiebelkuchen angeboten wurden.

„Es sind viele, viele Stammgäste da, die unsere Qualität der Speisen zu schätzen wissen“, berichtete Debus, der sich auch über die zahlreichen Besucher aus den umliegenden Dörfern freute.

Rund 30 freiwillige Helfer waren in das Fest eingebunden, hatten das Backhaus angeheizt, die Zubereitung der verschiedenen Spezialitäten übernommen, beim Verkauf geholfen oder in der Küche Unterstützung geleistet.

Tags zuvor hatten die vielen fleißigen Helfer zwölf Stunden mit den Vorbereitungen von rund 100 Backhausbroten, Schoko- und Rosinenbrot und Dreikornbrot sowie den zehn Blechen Zwetschgen-, Apfel- und Streuselkuchen verbracht. Frisch im Backhaus zubereitet wurden sonntags die ofenfrische Pizza und der Zwiebelkuchen, zu dem Federweißer angeboten wurde.

von Karin Waldhüter

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