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Die Brachter sind einfach „sauberhaft“

Rang zwei in Hessen Die Brachter sind einfach „sauberhaft“

Die Dorfgemeinschaft in Bracht funktioniert nicht nur, wenn es darum geht, sich für den Erhalt der Grundschule zu engagieren. Auch für den Schutz der Umwelt lassen sich die Brachter mobilisieren.

Bracht. Und das auf hohem Niveau. Beim landesweiten Wettbewerb „Sauberhafte Stadt“ erreichte der Rauschenberger Stadtteil in der Kategorie der Städte und Gemeinden unter 30000 Einwohner den zweiten Platz. Das teilte die stellvertretende Ortsvorsteherin Karin Lippert dieser Zeitung mit.

Wie Karin Lippert berichtete, gibt es in Bracht alljährlich ein großes Reinemachen im Dorf und seiner Umgebung, an dem sich vom Kindergartenkind-Kind über Grundschüler und Jugendliche, Vereinsgemeinschaften bis zum Rentner der ganze Ort beteilige. „Jeder der kann, hilft dabei mit“, sagte sie. Dabei beschränkt sich der Feldzug gegen Schmutz und Unrat nicht allein auf die Ortslage. Auch die Feldgemarkung und der Wald werden abgegangen und gesäubert. Dabei haben die Brachter ordentlich zu tun, leben sie doch in dem Dorf, das kreisweit die größte Gemarkungsfläche aufweist; riesige Flächen des Burgwalds, der Bracht zu 80 Prozent umschließt, machen es möglich.

Wegen der großen Fläche ist es mit einem Aktionstag nicht getan. Dreimal pro Jahr rückten die Brachter aus, wobei die Feuerwehr stets den Abtransport der vielen Müllsäcke organisiere, sagte Karin Lippert.

Der Wettbewerb „Sauberhafte Stadt“ wird vom Hessischen Umweltministerium ausgelobt. Platz eins ging in diesem Jahr an Alheim-Oberellenbach.

von Matthias Mayer

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