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Die Bauarbeiten beginnen früher

Planungen Die Bauarbeiten beginnen früher

In der Untergasse beginnen in der nächsten Woche die vorgezogenen Bauarbeiten an den Kanal- und Wasseranschlussleitungen.

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Die Einbahnregelung in der Straße „Gänseburg“ wird in der nächsten Woche aufgehoben. Foto: Klaus Böttcher

Kirchhain. Entgegen der ursprünglichen Planungen beginnen die Bauarbeiten nun früher - Grund dafür ist, dass der Kirchhainer Verkehrsverein interveniert hatte. Die Geschäftsleute befürchteten Einbußen, die ihrer Ansicht eine längere Vollsperrung mit sich bringen würde, wenn die Untergasse und die Straße Amöneburger Tor grundsaniert werden. „Wir haben mit dem Verkehrsverein gut zusammengearbeitet, und es hat konstruktive Gespräche gegeben“, betont der Bauamtsleiter Volker Dornseif. Die Stadt sei der Bitte des Verkehrsvereins nachgekommen und habe die Länge der Vollsperrung minimiert und die Bauarbeiten zeitlich entzerrt.

Mit den Wasserhausanschlussleitungen soll am 8. Mai begonnen werden. Ziel ist es, diesen Teil bis zum 30. Juni fertigzustellen. Während dieser Zeit wird die Untergasse für etwa sechs Wochen voll gesperrt, was mit dem Verkehrsverein abgesprochen sei, erklärt Dornseif und ergänzt, dass die Zufahrt zur Innenstadt zumindest für Autos weiter gewährleistet sei. Die Vollsperrung habe den Vorteil, dass so die Bauzeit etwa um drei Wochen kürzer sei.

Außer den Hausanschlüssen in der Untergasse und Amöneburger Tor wird in den Stichwegen „In der Ecke“ und „Zum Sportplatz“ die Hauptleitung erneuert.

Die Stadt hat sich für die Regelung des Verkehrs folgendes überlegt: Ab dem Beginn der Bauzeit wird die Einbahnregelung der Straße „Gänseburg“ aufgehoben. Dadurch kann der stadteinwärts fahrende Verkehr vom Amöneburger Tor her die Gänseburg hochfahren und über die Straße „Hinter der Mauer“ die Brießelstraße erreichen.

Stadtauswärts fließt der Verkehr über Marktplatz, Unter dem Groth, Gänseburg und Amöneburger Tor. In der Straße Amöneburger Tor wird es keine Vollsperrung geben, sondern die Strecke wird zeitweise halbseitig gesperrt und der Verkehr durch eine Ampel geregelt.

Der Schwerlastverkehr über 3,5 Tonnen wird ab dem Kreisel vor dem Amöneburger Tor umgeleitet. Um frühzeitig darauf hinzuweisen ist eine überörtliche Beschilderung auf der B 62 geplant. Der Lkw-Verkehr kann Kirchhain dann über die Anschlussstellen von der B 62 West (Niederwald), Ost (Alsfelder Straße) und bei der Ampelanlage (Hof Netz) erreichen.

Das Bauamt weist darauf hin, dass die Bushaltestellen am „Amöneburger Tor“ und in der „Borngasse“ (Ärztezentrum) aufgehoben werden. Die nächste Haltestelle befindet sich dann am Bahnhof.

Nach Absprache des RMV mit den Busunternehmen wird die großräumige Umleitung auch während der vier bis sechswöchigen Pause der Arbeiten nicht aufgehoben. Der Beginn der weiteren Bauarbeiten, die bis April 2015 dauern sollen, ist für den 4. August geplant.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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