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Die Bäcker brauchen Hilfe

Backhausfest Die Bäcker brauchen Hilfe

"Das Backhausfest hat sich in Erksdorf etabliert, und das Angebot erfreut sich großer Beliebtheit", berichtet der Vorsitzende der Backgemeinschaft Paul-Gerhard Linker.

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Anna Henkel (von links), Christine Balzer und Sandy Colsmann waren an den Vorbereitungen beteiligt.Foto: Karin Waldhüter

Erksdorf. Rund 200 Besucher genossen die leckeren Spezialitäten, die aus dem während der Dorferneuerung entstandenen und im Jahr 2004 eingeweihten Backhaus kamen. Die jüngeren Besucher vergnügten sich auf einer Hüpfburg und unternahmen Kutschfahrten, die älteren genossen die musikalische Unterhaltung durch Alleinunterhalter Walter Martin.

Derzeit zählt die Backgemeinschaft 54 Mitglieder. Um die zwölfte Auflage des Backhausfestes zu stemmen, seien 40 Helfer nötig gewesen, erklärte Vorsitzender Paul-Gerhard Linker und lobte sie für ihren „enormen Einsatz“: Bereits am Freitagnachmittag hatten die Vorbereitungen für das Fest begonnen. Am Samstag waren die Helfer von 6 bis 20 Uhr im Einsatz. Um 5 Uhr am Sonntagmorgen setzten sie ihre Vorbereitungen fort. Die fleißigen Helfer buken insgesamt 150 Kartoffel-, Sauerteig-, Schrot- und Korn-Brote - die am Sonntagmittag nahezu vollständig verkauft waren.

Zudem hatte die Backgemeinschaft 20 große Bleche mit Pizza und vegetarischen Piccolinis vorbereitet sowie acht große Bleche mit Pflaumen-, Mohn-, Kirsch- und Streuselkuchen. Für die Vorbereitungen seien Siegrid Diehlmann und Anna Henkel „unersetzliche Personen“, lobte Linker und betonte: „Wir wollen mit unserem Fest dazu beitragen, die Dorfgemeinschaft zu pflegen.“ Am Anfang sei es noch darum gegangen, mit dem Fest Geld zu verdienen.

Inzwischen sei die Backgemeinschaft mehr und mehr in der Lage, Geld zu investieren. Zelte, Sonnenschirme und die Verkaufstresen, alles sei Eigentum der Backgemeinschaft. „Wir horten nicht das Geld, sondern wir investieren oder spenden es oder veranstalten Helferfeste“, erklärte Linker. Alleine könnten die Mitglieder das Fest nicht mehr schultern: „Wir müssen sehen, dass wir Jüngere gewinnen können.“

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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