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„Des Bürgers Wohl ist oberstes Gesetz“

Fleichhauers fünfte Amtszeit „Des Bürgers Wohl ist oberstes Gesetz“

In etwa einer halben Stunde war der Ortsbeirat ­gewählt, Grußworte gesprochen, aber auch einige Sachthemen ­angesprochen, die angegangen werden sollen.

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Der neue Schweinsberger Ortsbeirat mit der Stadtverordnetenvorsteherin Ilona Schaub (rechts) und Bürgermeister Christian Somogyi (von links) Jochen Metz, Thomas Berle, Stefanie Lütt, Bianka Schlote, Sascha Deuker, Reinhard Estor und Adolf Fleischhauer. Foto: Klaus Böttcher

Schweinsberg. Konstituierende Ortsbeiratssitzung mit großer Kulisse von Magistratsmitgliedern, Stadtverordneten und Zuschauern im Schweinsberger Bürgerhaus, die der Ortsvorsteher Adolf Fleischhauer fast auf die Sekunde genau eröffnete. Bei seiner Begrüßung stellte er das ehrenamtliche Engagement des Schweinsbergers Helmut Hahn heraus, der sich schon über 50 Jahre in verschiedenen Gremien kommunalpolitisch betätigt hat.

Die Wahl zum Ortsvorsteher wurde von Reinhard Estor als dem zweitältesten Mitglied des Ortsbeirates geleitet, da Adolf Fleischhhauer als Ältester wieder für das Amt des Ortsvorstehers kandidierte und einstimmig gewählt wurde. Er tritt damit seine fünfte Amtszeit an - zum Wohle der Schweinsberger, wie er betonte. Für ihn gelte weiterhin: „Des Bürgers Wohl ist oberstes Gesetz.“

Die weiteren Wahlen verliefen bei teilweiser Enthaltung des zu Wählenden einstimmig. Das Gremium wählte Reinhard ­Estor zum stellvertretenden Ortsvorsteher, Thomas Berle zum Schriftführer und Bianka Schlote zu dessen Stellvertreterin.

Der Friedhofsausschuss besteht aus drei Mitgliedern des Kirchenvorstandes und drei Mitgliedern des Ortsbeirates. Für den Ortsbeirat gehören der Ortsvorsteher für die Bürgerliste, Jochen Metz für die CDU und Stefanie Lütt für die SPD dem Ausschuss an. Fleischhauer hatte zuvor darum gebeten, dass jede der drei im Ortsbeirat vertretenen Listen auch dem Friedhofsausschuss angehören.

In seiner kurzen Antrittsrede machte der Ortsvorsteher deutlich, dass der Ortsbeirat in Zukunft von der Verwaltung mehr gehört werden sollte. Schwerpunkt-Aufgabe für den Ortsbeirat soll das endlose Thema Hochwasserschutz sein. Weitere Themen, mit denen sich der Ortsbeirat in nächster Zukunft beschäftigen will, sind der Grunderwerb für die Erweiterung des Baugebietes, die Straßensanierungen, die Unterhaltung von Gräben und Wegen, die Beseitigung von Gebäudeleerständen und die Unterstützung bauwilliger Unternehmen.

Bürgermeister Christian Somogyi stellte heraus, dass die Aufgaben des Ortsbeirates für ihn wichtig seien und dass er angehört werden solle. Er lobte die Schweinsberger, die ihr Baugebiet fast alleine vermarktet hätten und den Marktplatz mit Veranstaltungen beleben würden, die über die Stadtgrenzen hinweg beliebt seien. Schweinsberg sei mit seinem historischen Kern und dem Moor ein Anziehungspunkt für Touristen, sagte Somogyi. Zum Hochwasserschutz stellte er fest, dass der Deich jetzt fertiggestellt werde.

„Toll, dass sich immer wieder Leute finden, die sich ehrenamtlich engagieren“, lobte die Stadtverordnetenvorsteherin Ilona Schaub. Es heiße zwar immer, der Ortsbeirat werde nur angehört, „aber Sie sind immer nah dran“, stellte sie fest.

Wie engagiert die Ortsbeiratsmitglieder sind, wurde deutlich, als der stellvertretende Ortsvorsteher Reinhard Estor gleich ­einige Forderungen ansprach. So beispielsweise, wann es mit der Installation weiterer LED-Straßenlampen weitergehe oder wann weitere Tütenspender für Hundekot aufgestellt würden.

von Klaus Böttcher

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