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Der neue Spielplatz kommt gut an

Neuerung Der neue Spielplatz kommt gut an

Anhand der Lautstärke, für die rund 40 Kinder am Donnerstag im Treysaer Weg sorgten, ließ sich erahnen: Dort musste etwas Besonderes los sein. Und das war es: Die Stadt weihte den Spielplatz ein.

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Mit den Kindern freuen sich (von rechts) der Stadtverordnete Nils Runge, Kindergartenleiterin Ute Haar, Erster Stadtrat Otmar Bonacker, Bürgermeister Christian Somogyi und Stadträtin Olga Schmitt.Privatfoto

Stadtallendorf. Mehr als 40 Kinder tummeln sich auf dem neuen Spielplatz im Treysaer Weg, laufen aufgeregt umher, erkunden die Spielgeräte und die Umgebung, klettern hinauf und hinunter - kurz: Sie haben großen Spaß. Das lange Warten hat sich also gelohnt.

Die Stadt weihte den neuen Spielplatz am Donnerstag ein. Mit dabei waren die Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten St. Katharina, für die dieser Ort schon seit langem ein gern gewähltes Ausflugsziel war und ist. Ihr fröhliches Treiben nahmen Bürgermeister Christian Somogyi, zwei Magistratsmitglieder und Hubertus Müller, der Vorsitzende des Fachbereichs 3 voller Genugtuung zur Kenntnis.

Im Zuge des Projektes „Sanierung des verrohrten Münchbachs“ war der Spielplatz im August 2012 abgebaut worden, da die Fläche für den Arbeitsraum einer Baufirma benötigt wurde. Schon damals war klar: Die aus dem Jahr 1996 stammenden Spielgeräte können aufgrund ihres Alters nicht mehr verwendet werden und es müssen neue her. Diese wählte die Stadt in Abstimmung mit dem katholischen Kindergarten St. Katharina aus. Noch dazu wertete sie den Spielbereich mit einer Gerätekombination und einem Sandwerk auf. Zusätzlich können die Kinder auf einer sogenannten Nestschaukel und Federwipptieren ihrem Bewegungsdrang nachkommen. Zum Verweilen stehen Sitzgelegenheiten zur Verfügung.

Im oberen Bereich befindet sich ein Bolzplatz für die „großen“ Kinder. Diesen hat die Stadt grundrenoviert und mit neuen Toren, einem Ballfangzaun sowie „Lümmelbalken“ versehen.

Der neue Oberflächenbelag vermindert aufgrund der kleinen und abgerundeten Gesteinskörnung die Verletzungsgefahr und ist somit gut für Bolzplätze geeignet.

75000 Euro ließ sich die Stadt den Wiederaufbau des Spielplatzes kosten. Die Jungen und Mädchen aus dem katholischen Kindergartens St. Katharina freuten sich über die Investition, schließlich nutzen sie das Angebot regelmäßig: Es bietet ihnen Abwechslung und ist nicht weit entfernt. Ute Haar, die Kindergartenleiterin, untermalte dies. Sie ist erfreut über die Neugestaltung und die Aufwertung der gesamten Fläche und begrüßte das Engagement der Stadt.

Und für die Kinder gab es noch mehr Grund zur Freude: Während ihres kleinen Ausfluges bekamen sie nicht nur den neuen Spielplatz zu sehen sondern wurden für die lange Wartezeit auch noch mit Muffins entschädigt.

von Anne Bernbeck

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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