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Der große Auftritt der Klasse 7c

Sommerkonzert der Alfred-Wegener-Schule Der große Auftritt der Klasse 7c

Keine Frage: Die Big Band war der Top-Act beim Sommerkonzert der Alfred-Wegener-Schule. Für die große Überraschung sorgte vor 400 Zuhörern in der Sporthalle Mitte ­jedoch eine andere ­Formation.

Kirchhain. Es ist die Bläserklasse 7c, die einen geradezu atemberaubenden Leistungssprung gegenüber dem Vorjahr zeigte. Die jungen Schülerinnen und Schüler spielten dynamisch, akzentuiert, mal jazzig-schräg, mal lyrisch-romantisch, mal rockig. Dazu kamen eindrucksvolle Solo-Partien sowie eine ebenso selbstbewusste wie charmante Art der Präsentation. Wow!

Die Band der 7c zeigte ihren jüngeren Kolleginnen und Kollegen von den Bläserklassen 5c und 6c, wie weit man musikalisch in kurzer Zeit kommen kann. Dabei hatten auch diese beiden Klassen ihre Abräumer im Programm. Die 5c brillierte mit ihrer witzigen Interpretation des Pippi-Langstrumpf-Lieds und die 6c brachte den Europe-Evergreen Final Countdown richtig krachend über die Rampe.

Fazit des ersten Konzertteils: Die Musiklehrer und Bandleader Michael Korte und Thorsten Mihr haben ihre schwierigste Aufgabe erneut gut gelöst: Kompositionen und Arrangements zu finden, die richtig gut klingen, ohne die ja noch längst nicht fertig ausgebildeten Musikerinnen und Musiker spieltechnisch zu überfordern.

Bei der Repertoire-Auswahl der Big Band ist diese Rücksicht nicht mehr geboten. Die Band brachte die erwartet starke, für eine Schüler-Formation aber längst nicht selbstverständliche Leistung. Insbesondere in die Rocky-Filmmusik Gonna fly now legte die Band alles rein, was sie so besonders macht: Sauberste Intonation, unendlich viel Gefühl, virtuose Solisten, Rhythmus und Drive. Gänsehautstimmung erzeugte die Big Band auch mit der James-Brown-Nummer „It’s a Man’s World“, mit der großartigen Sängerin Laura Göttig.

Die Abiturientin wurde ebenso aus der Band verabschiedet wie Fabienne Schneider (Alt-Saxophon), Alex Weiß (Trompete), Carolin Birk (Flöte) und Tonmeister Janis Holzhausen, die nach dem Abitur die Schule verlassen.

Zum Schluss gab es einen Massenandrang auf der Bühne. Es ging zwar nicht so zu, wie bei Mahlers 8. Sinfonie, die den Beinamen „Sinfonie der Tausend“ trägt, aber die 120 Musikerinnen und Musiker der vier Ensembles wollten doch erst mal untergebracht werden. Mit ihrer Interpretation der Star-Wars-Filmmusik entließen sie ein beschwingtes und hochzufriedenes Publikum in den Abend.

von Matthias Mayer

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