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Der graue Alltag bleibt draußen

Quempas-Singen Der graue Alltag bleibt draußen

Mit dem alljährlichen Quempas-Singen endeten am Sonntag die 34. Stadtallendorfer Adventskonzerte in der evangelischen Stadtkirche.

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Auch der Kinderchor beteiligte sich am Quempas-Singen.Foto: Maik Drossel

Stadtallendorf. Das alljährliche Quempas-Singen hat in Stadtallendorf eine lange Tradition. Das bemerkte auch Philip Schütz, der Leiter der evangelischen Sing- und Musikschule, als er die Besucher zum vierten und somit letzten Adventskonzert in der evangelischen Stadtkirche in Stadtallendorf willkommen hieß.

Er war zum ersten Mal für die traditionelle Veranstaltungsreihe verantwortlich, die auch bei der 34. Auflage wieder viele Besucher anlockte.

Schon weit vor Beginn der Veranstaltung war es bereits schwierig, in der weihnachtlich geschmückten Kirche einen freien Platz zu bekommen. Instrumental wurde das Konzert mit „All things bright and beautiful“ von Philip Schütz und Lisa Beuthner eröffnet.

Als dann danach die Mitglieder des Kinderchores die Kerzen anzündeten und das „Friedenslicht von Betlehem“ in der Kirche verteilten, verschwand der nass-graue Alltag hinter den Türen der Kirche und schloss im Innern die weihnachtliche Atmosphäre ein.

Instrumentale Stücke, Chorgesang und der Gemeindegesang wurden durch Lesungen und Gebete der Liturgie von Pfarrer Michael Fenner ergänzt.

Es gab ein abwechslungsreiches Programm, für das das Instrumentalensemble „Klangvoll“ unter der Leitung von Ulla Weber und verschiedene Chöre sorgten. Zu hören war unter anderem der Frauenchor St. Katharina unter Leitung von Uschi Ivo mit den Liedern „Der Traum der Weihnachtszeit“ und „Als Maria übers Gebirge ging“ sowie der Chor Cantamus, der unter der Leitung von Carmen Dönges „Lord of the Dance“ sang.

Die Stimmen des Männergesangvereins 1891 hallten von der Empore, als dieser unter Leitung von Tamara Zitzer die Kirche mit den Liedern „In einem Stall zu Betlehem“ und „Hymne an die Nacht“ vortrug. Der Kirchenchor St. Michael unter Leitung von Ferdinand Bosold ließ „Israel hoffe, auf den Herrn“ von G. A. Homilius erklingen. Ferdinand Bosold leitete auch den Kinderchor, der zum Schluss mit allen anderen Chören im Wechsel sang.

Das gemeinsame Quempas-Singen mit allen Chören war der abendliche Höhepunkt. Unter der Leitung von Philip Schütz sangen die Chöre, der Bezeichnung Quempas folgend, im Wechsel, und die Gemeinde stimmte mit „Gottes Sohn ist Mensch geboren“ mit ein.

„Es war sehr, sehr schön“, betonte eine Zuhörerin, die sich bei Philip Schütz persönlich für das Konzert bedankte. Mit dem Lied „Mögen sich die Wege“ vom Chor der Sing- und Musikschule und dem Segen durch Pfarrer Fenner endete das Singen.

von Maik Drossel

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