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Der Whirlpool nimmt Gestalt an

Hallenbad-Sanierung Der Whirlpool nimmt Gestalt an

Mauern wachsen in die Höhe. Auf der Baustelle des Stadtallendorfer Hallenbad ist einiges in Bewegung. Die Planer haben den nächsten Winter im Blick. Vorher muss das Gebäude wieder dicht sein.

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Arbeiter schalen den künftigen Whirlpool ein. Das kleine Foto zeigt die entstehende Aufsichtskabine.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Die erste Technik wird bereits an diesem Donnerstag eingebaut. Danach wird sie zumindest zum Teil einbetoniert. Diese Technik ist Teil des Whirlpools, den es im Stadtallendorfer Hallenbad ab nächstem Sommer geben wird. Inzwischen ist das Becken des sprudelnden Pools samt der Sitzflächen erkennbar. Gestern wurde die Holzverschalung für den Beton gezimmert. Der Whirlpool mit 2,50 Meter Durchmesser, über den im Vorfeld so viel diskutiert wurde, liegt genau auf der Ecke des Gebäudes, zwischen der dem Gemeinschaftszentrum zugewandten Gebäudeseite und der Parkplatzseite.

Auch an anderen Stellen sind die künftigen Konturen des quasi „neuen“ Stadtallendorfer Hallenbades inzwischen besser zu erkennen. Auf der dem Parkplatz zugewandten Seite des Bades entsteht grad die künftige Kabine für das Badpersonal. Sie liegt genau mittig des Schwimmerbeckens. Das Aufsichtspersonal rund um den leitenden Schwimmmeister Heinz Kraft hat von dort aus einen umfassenden Rundumblick. Die Kabine liegt deshalb aus den Augen des Betrachters auch erhöhter. Im „alten“ Bad befand sich die Kabine auf der gegenüberliegenden Seite des Beckens. Inzwischen sind auch die Wände für die künftige Dampfsauna fertig. Sie liegt in einer Linie mit dem neuen Whirlpool, der Seite des Gemeinschaftszentrums zugewandt.

Einbau der Technik steht bevor

Auf dieser Seite des Bades sind auch seit längerem zwei vermeintliche Eingangstüren zu erkennen. Dort liegen aber nicht etwa, wie ein Stadtallendorfer gegenüber der OP mutmaßte, von außen zugängliche Toiletten. Dort befinden sich in Zukunft Chlorgasbehälter, die natürlich frei zugänglich sein müssen.

Zug um Zug werde im Keller auch die erste Technik für das Bad eingebaut. „Damit werden wir schon bald beginnen können“, sagte Projektleiterin Isabel Busche vom Planungsbüro beim Baustellenrundgang.

Auch wenn es angesichts der momentanen Temperaturen kaum vorstellbar ist, haben alle Beteiligten der Hallenbadsanierung den Winter 2015/2016 schon genau vor Augen. „Es wird immer wichtiger, dass wir das Gebäude zubekommen“, fasst Bürgermeister Christian Somogyi zusammen.

Unveränderte Kostenkalkulation

Am 31. August wird die Stahlbaufirma anfangen, beinahe zeitgleich beginnt auch die Arbeit am Dach wie an der Fassade. Der pünktliche Beginn der Stahlbauarbeiten ist für den weiteren Ablauf von großer Bedeutung. „Wir können innen keine Fliesenarbeiten vornehmen, wenn das Bad nicht wieder zu ist und es draußen friert“, formuliert es Bürgermeister Somogyi. Während des Innenausbaues werden zeitweise bis zu zehn Unternehmen gleichzeitig im Gebäude arbeiten.

An der konkretisierten Zeit­planung wie auch den Kostenkalkulationen hat sich nichts verändert. Derzeit laufen die Ausschreibungen für weitere größere Gewerke wie die Schlosserarbeiten zum Beispiel an. Im Juni oder Juli nächsten Jahres soll das Hallenbad wiedereröffnet werden (die OP berichtete), ein halbes Jahr später als geplant und angepeilt.

Derzeit kalkulieren die Stadtwerke als eigentlicher Bauherr mit Sanierungskosten von 9,1 Millionen Euro.

von Michael Rinde

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