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Der Familienanschluss ist bei Godi inklusive

Urlaub Der Familienanschluss ist bei Godi inklusive

Urlaub mit Pferden und mit Familienanschluss – das ermöglicht Familie Müller ihren Gästen auf dem Pferdehof Langendorf. Welchen Reiz solche Ferien haben, dokumentiert die OP heute in ihrer Serie „Schön, hier zu sein – Urlaub im Landkreis“.

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Gehören zum Team des Pferdehofs Langendorf: die sechsjährige Ronja Müller, Tochter von Helmut Müller und Tanja Schlitzkus, mit den zwei unzertrennlichen Freunden, dem Hasen „Prinzessin Lillifee“ und Ponyhengst Pinto.

Quelle: Carina Becker

Langendorf. Tief im Osten des Landkreises liegt der Pferdehof Langendorf zwischen Feldern, Wiesen und Wäldern – also in einem idealen Umfeld für Reiterferien. Obwohl die Bedingungen für diese Art des Aktivurlaubs vielerorts im Landkreis gut sind, stellen die Reiterferien in Marburg-Biedenkopf eher ein Nischenangebot dar. Zusammen mit Ferienbauernhöfen gibt es etwa zehn Anlagen dieser Art.

Der Pferdehof Langendorf ist ein noch verhältnismäßig junges Feriendomizil. Die Familie Müller betreibt ihn seit 2001 in generationsübergreifender Zusammenarbeit. Und dass man – vor allem zur Sommerzeit – mal ganze Scharen von Kindern und Erwachsenen zu Gast haben würde, ahnte die Familie zunächst nicht einmal selbst. „Das hat sich alles so nach und nach entwickelt“, erzählt Gisela Müller, die nur „Godi“ genannt wird – von den Gästen, von den Menschen im Dorf, selbst von ihren drei Söhnen.

Die 64-Jährige ist die gute Seele des Unternehmens. Sie versorgt die Urlauber und gern auch Tagesgäste mit gebratenem Fisch zur Mittagszeit, mit ihrem berühmten Erdbeerkuchen am Nachmittag und belegten Broten am Abend. Sie hält Haus und Ferienwohnung in Ordnung. „Das kommt dann schon mal vor, dass sie um drei Uhr in der Nacht Buttercremetorte backt“, erzählt Sohn Jürgen Müller und runzelt die Stirn.

Er arbeitet als Lehrer – und wenn die Schule aus ist, geht’s auf den Pferdehof, wo er sich um das Marketing „und den ganzen Papierkram“ kümmert. „Die viele Arbeit macht mir gar nichts aus“, sagt Gisela Müller, die früher als Hauswirtschafterin und Krankenpflegerin arbeitete. „Ich bin das doch gewohnt. Neben meinen eigenen drei Söhnen hatten wir früher meistens noch vier Pflegekinder“, erklärt die gebürtige Brachterin und Sohn Jürgen ergänzt: „Insgesamt hatte ich 28 Geschwister.“

von Carina Becker

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der OP.

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