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Der Bürgermeister geht baden

Fröhlicher Start für das "Alldomare" Der Bürgermeister geht baden

Die lange Zeit der Wartens ist vorbei: Am Montag pünktlich um 13 Uhr können die Stadtallendorfer ihr neues Hallenbad Alldomare in Besitz nehmen.

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Bürgermeister Christian Somogyi (Mitte) schnitt symbolisch das Absperrband im großem Becken durch.

Quelle: Matthias Mayer

Stadtallendorf. Schon am Samstag kamen sie in Scharen zum Alldomare-Gucken. Beim Tag der offenen Tür reichten die Reaktionen des Publikums von „sehr schön“ bis „einfach überwältigend“. Der Andrang war zeitweise so groß, dass die Warteschlange bis auf die Straße ging.

Betriebsleiter Giselher Pontow moderierte als Hausherr  und versorgte die Besucher mit zahlreichen Fakten. Das Alldomare-Team bot Führungen auch durch die interessante Unterwelt des Bades an, während die Eintracht-Schwimmer und die DLRG demonstrierten, was man in diesem wirklich außergewöhnlichen Bad alles anstellen kann.

Zuvor hatte es auch ohne Alkohol einen feuchtfröhlichen Festakt gegeben. Feuchtfröhlich, weil sich Bürgermeister Christian Somogyi, Erster Stadtrat Ottmar Bonacker und Giselher Pontow für die Freigabe des Bades einen besonderen Gag ausgedacht hatten. Sie sprangen zur Freude der Ehrengäste „in Full Dress“ ins Becken, um an dessen Ende ein Absperrband zu durchschneiden. Ihnen schlossen sich die Planer Diplom-Ingenieur Andreas Schmidt, Architekt Andreas Bremer und Dr. Nicole Riedle an. Zuvor hatte Christian Somogyi einige Fakten genannt, die die Komplexität des Bauvorhabens verdeutlichen:

  • 115 beteiligte Firmen.
  • Knapp 800 Arbeitstage.
  • 40 Kilometer Kabel.
  • 684 Quadratmeter Wasserfläche.
  • 132 Quadratmeter Liegefläche.
  • 3 700 Quadratmeter geflieste Flächen.
  • 9,29 Millionen Euro geplante Bausumme.
  • 10,7 Millionen Euro verbaute Bausumme. Steigerung: 15 Prozent.
  • Gesamtförderung: 1,6 Millionen Euro.

Der Bürgermeister verwies darauf, dass das Bad eine gelungene Symbiose aus Sportbad für die Schulen und Vereine und Spaßbad für Erholung und Entspannung der Bürger sei. Er sei froh, dass das Bad trotz der vielen Extras noch immer sehr günstige Eintrittspreise habe, so dass kein Bürger aus Kostengründen vom Badbesuch ausschlossen werde.

Musikerinnen und Musiker der Evangelischen Sing- und Musikschule spielten zu dem freudigen Anlass auf, und Pfarrer Thomas Peters und Kaplan Alexander Best baten für das Bad und seine Nutzer um Gottes Segen.

Derweil war die Freude bei Badleiter Horst Kraft groß. „Ich kann mir keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen“, sprach er zugleich für sein zehnköpfiges Team. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich, das Bad mit meiner Frau nutzen zu können“, sagte Ehrenbürger und Altbürgermeister Manfred Vollmer, der das Projekt angestoßen und den Landeszuschuss erwirkt hatte.

Bürgermeister Christian Somogyi und OP-Redakteur Michael Rinde gehörten bereits am Freitag zu den ersten Schwimmern. Mehr erfahren Sie hier.

von Matthias Mayer

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Grünes Licht für das „Alldomare“

Das Wasser hat „Betriebstemperatur“, alle nötigen Genehmigungen sind seit Donnerstagnachmittag vorhanden. Das Stadtallendorfer Hallenbad "Alldomare" eröffnet wie angekündigt.

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