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Der Bauplatz-Verkauf läuft besser als erwartet

Stadtallendorf Der Bauplatz-Verkauf läuft besser als erwartet

Bis auf zwei Bauplätze ist das Stadtallendorfer Baugebiet Kronäcker „ausverkauft“. Darum hat die Stadt damit begonnen, den Lärmschutz in Richtung Bundesstraße 454 zu verbessern.

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Zwei Meter hohe Metallkästen stehen auf dem Erdwall am Neubaugebiet Kronäcker. Sie werden aufgefüllt. Foto: Rinde

Stadtallendorf. Der Erdwall, der bei der Erschließung des benachbarten Gewerbegebiets aufgeschüttet wurde, hat inzwischen eine metallene Krone bekommen. Diese zwei Meter hohen Metallkästen werden, sobald es es etwas trockener geworden ist, mit einem Gemisch aus Sand und Erde aufgefüllt. Anschließend werden die Kästen mit einem Vlies verkleidet. An sechs Stellen sind der Optik wegen dabei Sandstein-Einlagen vorgesehen.

Damit entsteht am Neubaugebiet Kronäcker eine etwa 290 Meter lange Kombination aus Lärmschutzwall und Lärmschutzwand. Die gerade entstehende Wand wird nach dem Auffüllen der Kästen bepflanzt. Diese Pflanzen brauchen nur wenig Pflege, müssen lediglich bei Bedarf zurückgeschnitten werden.

Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten der Stadt Ende des Monats abgeschlossen sein.

Mit dem Ausbau des Lärmschutzes setze die Stadt eine Festlegung im Bebauungsplan um, erläuterte gestern Klaus Hütten, Leiter des Fachbereichs Bauwesen in der Stadtverwaltung. Die Arbeiten mussten jetzt beginnen, da auch die Bauplätze in Nähe des Erdwalles inzwischen verkauft sind. In naher Zukunft w äre die Rückseite des Erdwalles nur noch schwer erreichbar.

Dass das alles so schnell erfolgen wird, hatte bei der Stadt eigentlich so niemand erwartet. Die 39 Bauplätze im Gebiet Kronäcker sind bereits bis auf 2 verkauft und das innerhalb von nur 2 Jahren. „Der Verkauf ist besser verlaufen als wir es gedacht haben“, unterstreicht Hütten. In Stadtallendorfs Kernstadt gibt es somit auf absehbare Zeit keine städtischen Bauplätze mehr. In mehreren Stadtteilen, unter anderem in Wolferode, sind allerdings noch kommunale Baugrundstücke zu haben.

Doch „Nachschub“ ist bereits in Planung und zwar an den Hofwiesen. Es existiert bereits ein Aufstellungsbeschluss für einen entsprechenden Bebauungsplan. Außerdem gebe es in verschiedenen Gemarkungen in der Kernstadt auch noch Bauplätze aus privater Hand, sagt Hütten.

von Michael Rinde

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