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Den Bürgermeister zieht es ins Schloss

Seniorenkarneval Den Bürgermeister zieht es ins Schloss

150 Besucher in Stadtallendorf und 120 in Bracht kamen gestern zum Seniorenfasching mit Musik, Tanz und Spaß.

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Die Kinder der Kita Bracht sangen beim Seniorenfasching in Bracht. Fotos (2): Matthias Mayer

Bracht. Die letzten närrischen Programmpunkte im Ostkreis gehörten traditionsgemäß zum Ende der Kampagne den Senioren in Stadtallendorf und Bracht. Mehr als 150 Stadtallendorfer kamen gestern in die Stadthalle, fast drei Stunden gab es Programm.

Im Mittelpunkt: Die karnevalstreibenden Vereine Stadtallendorf von Kolpingfamilie über den SV Schweinsberg, der katholischen Frauengemeinschaft bis hin zum FCKK mit Sketchen und Tanzgruppen.

Auch der Seniorenbeirat ließ sich nicht „lumpen“ und steuerte eine besondere Gesangsbeilage bei, das „Pflaumenlied“. Guntram Weitzel, Ehrenvorsitzender des FCKK, routinierter Moderator des Nachmittags und auch Mitglied im Seniorenbeirat Stadtallendorf, sorgte dabei für die passende Tonlage.

Es war Birgit Schmitt, die den Nachmittag eingeläutet hatte. Als Funkenmariechen bekannte sie, dass sie sich manche Tanzeinlage habe aneignen können, nur vor dem Spagat, vor dem fürchtet sie sich weiterhin.

Klassiker glänzend in Szene gesetzt

Ein Klassiker unter den Sketchen, das Dinner for one, setzten Beate und Michael Feldpausch in glänzender Manier in Szene. Feldpauschs „Abflüge“ über das Tierfell waren akrobatisch, das schauspielerische Talent beider Darsteller offensichtlich. Es folgten Auftritte des Funkenmariechens des SV Schweinsberg, der „Flotten Lotten“ von der KfD St. Michael oder der Wilden Hühner vom FCKK. Und natürlich waren auch die Rostkehlchen wieder dabei, die Männergesangsgruppe.

Der Verein Bracht aktiv und die Volkshochschule luden gestern zum interkommunalen Seniorenfasching in die Mehrzweckhalle Bracht ein. Mit Bussen wurden die Senioren aus der Gemeinde Cölbe und aus dem Rauschenberger Stadtgebiet in die von den Mitgliedern des FV Bracht närrisch geschmückte Halle gebracht.

Karin Lippert führte durch das Programm, das zum Teil vorbereitet und zum Teil erst während der Feier Gestalt annahm. So legten zwei Mädchen aus der Brachter Hort-Betreuung spontan eine selbst einstudierte Tanz-Performance hin, für die es großen Beifall gab.

Highlight: 12-jähriger Büttenredner

Ehrensache, dass beide Bürgermeister närrische Beiträge boten. Michael Emmerich machte sich so seine Gedanken, wo die Mitarbeiter eines Verwaltungsverbundes aus Rauschenberg und Wohratal angemessen untergebracht werden. Ganz klar, im wieder aufzubauenden Schloss. Für den Schuttle-Service auf den Berg schwebte ihm eine Luxus-Limousine und als Dienstzimmer des Magistrats das Turmzimmer vor. Finanzierung? Kein Problem. Die Efeu-Steuer wird‘s richten.

Cölbes Bürgermeister Volker Carle brachte dem Publikum die Politiker-Gymnastik mithilfe der Vorturnerin Karin Lippert näher. Die Senioren turnten eifrig mit und beherrschten schnell, wie ein Politiker auf der Stelle tritt oder etwas beiseite schafft.

Unterbrochen von Schunkelrunden mit Bernd Tautermann gab‘s Gesangseinlagen von den Brachter Kita-Kindern und den Liederzwergen des Gesangvereins, eine Büttenrede des erst zwölfjährigen David Schneider, Tänze von Ocht von Brocht und den Neon-Kids sowie Sketche mit Hannelore Vaupel und Claudia Bossmann.

von Matthias Mayer und Michael Rinde

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