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Daumen hoch für Wagner und Brehmen

DRK JHV Daumen hoch für Wagner und Brehmen

Im Mittelpunkt der ersten gemeinsamen Hauptversammlung aller Gruppen des DRK-Ortsvereins standen Ehrungen und die Wahl der Bereitschaftsleitung und der Leitung der Gemeinschaft Wohlfahrt- und Sozialarbeit.

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Die Leiter der drei DRK-Gemeinschaften und ihre Stellvertreter sind (von links): Sabine Droste, Birger Brehmen, Gisela Wagner, ­Volkmar Trzaska (Wahlleiter), Elfriede Sartorius und Johanna Klingelhöfer. Es fehlt: Niklas Zill.Fotos: Karin Waldhüter

Kirchhain. Für Gisela Wagner, die im Oktober vergangenen Jahres Helmut Buskies an der Spitze des DRK-Ortsvereins Kirchhain abgelöst hat, war es das erste Mal, dass sie nach dem Zusammenschluss der drei Gemeinschaften Bereitschaft, Wohlfahrts- und Sozialarbeit und Jugendrotkreuz eine Jahreshauptversammlung als Vorsitzende begleitete. Grund genug, aufgeregt zu sein, wie sie unumwunden zugab.

Die Vorsitzende ist gleichzeitig auch Leiterin der Bereitschaft und Rotkreuzlerin mit Leib und Seele. In ihrem Jahresbericht ­rekapitulierte sie die Arbeit der Bereitschaft und der Gemeinschaft Wohlfahrt- und Sozialarbeit. Unter anderem widmete sie sich den Blutspendeterminen. Die Anzahl sei zwar etwas rückläufig, erfreulich sei jedoch, dass es in Kirchhain immer recht viele Erstspender gebe. Insgesamt seien 393 Stunden Sanitätswachdienst geleistet worden.

Dann berichtete sie von drei Einsätzen der Schnelleinsatztruppe (SEG)/Katastrophenschutz. Zudem erinnerte sie an einen „dramatischen“ Einsatz bei einem Wohnhausbrand in Stadtallendorf. Weiter informierte sie über den Aufbau und die Betreuung der Schulsanitäter an der Alfred-Wegener-Schule Kirchhain, der GBS in Stadtallendorf und der Erich-Kästner-Schule in Marburg-Cappel. „Ich sehe einen wichtigen Beitrag darin, Jugendliche für unsere Arbeit zu motivieren“, erklärte die Vorsitzende mit Blick auf die Mitgliederentwicklung. Ende des Jahres hatte die Bereitschaft insgesamt 85 Mitglieder. Die Zahl der Aktiven steige, doch „viele passive Mitglieder sterben uns weg“, sagte sie und betonte, dass an der Mitgliederwerbung gearbeitet werden müsse.

Eine Auflistung der Einsatz- und Ausbildungsstunden verdeutlichte, dass insgesamt 2403 Helfer-Stunden geleistet wurden. Hinzu kommen noch 496 Stunden Ausbildertätigkeit für den DRK-Kreisverband Marburg in der Breitenausbildung.

Beim Blick auf die Arbeit der Gemeinschaft Wohlfahrt und Soziales berichtete sie über den Singkreis und die Gymnastik-Gruppen, aber auch die Unterstützung für die Heilpädagogische Gemeinschaft, den Arbeitskreis Flüchtlinge und ein Waisenhaus in Afrika.

„Es ist toll, was ihr hier leistet“, lobte Ina Bamberger, stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin. Mit „du Ehrenamtler“ gebe es unter den Jugendlichen ein neues Schimpfwort. Sie bat die Ehrenamtlichen, sich dadurch nicht entmutigen zu lassen.

Nach den Grußworten und den Kassenberichten kam es dann zu den Wahlen: Die Mitglieder bestätigten Gisela ­Wagner als Bereitschaftsleiterin und machten Sabine Droste zur neuen Stellvertreterin. Sie übernimmt also das Amt von Erika Koch, die sich nicht mehr zur Verfügung stellte.

Birger Brehmen wurde erneut Bereitschaftsleiter. Sein Stellvertreter ist Niklas Zill. Johanna Klingelhöfer wurde zur Leiterin der Gemeinschaft Wohlfahrt und Sozialarbeit gewählt. Stellvertreterin ist Elfriede Sartorius.

Die folgenden Ehrungen nahmen Justiziar Ulrich Welter und Ina Bamberger vor.

Ehrungen

55 Jahre passive Mitgliedschaft: Anneliese Beckert und Franz Borggreve.

45 Jahre aktiv: Gisela Wagner. 45 Jahre passiv: Hans Klingelhöfer.

40 Jahre passiv: Gerhard Bendel, Lilli Bendel, Dr. Hermann Kiel, Anni Lesch, Birgitt Pfeiffer, Ingrid Schmidt, Norbert Weller.

25 Jahre passive Mitgliedschaft: Gerlinde Pilgrim.

20 Jahre: Edeltraud Kraft (Bereitschaft). 5 Jahre: Sabine Droste und Michael Schmitt (Bereitschaft).

von Karin Waldhüter

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