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„Das war toll, wie die gespielt haben“

Theater „Das war toll, wie die gespielt haben“

300 Kinder lachten und bangten während der Aufführung des Wittener Kinder- und Jugendtheaters in der Schlossruine mit der kleinen Hexe die Geburtstag feierte.

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300 Kinder hatten viel Spaß bei der Aufführung.

Quelle: Karin Waldhüter

Amöneburg. Alle 300 aufgestellten Stühle waren am Dienstagmorgen in der Schlossruine im Nu besetzt. Kinder und Erzieherinnen aus den Kindergärten Roßdorf, Amöneburg, Niederklein, Hachborn, Stadtallendorf, Betziesdorf und Rauschenberg amüsierten sich gemeinsam mit einigen Eltern und Großeltern in der Schlossruine. Bereits vierzehn Tage nach dem Versenden der Einladungen war die Veranstaltung beinahe ausverkauft. „Das bestätigt für uns als Veranstalter wie groß der Bedarf an kulturellen Veranstaltungen auch für die Jüngeren ist“, betonte Birgit Gruß vom Kulturspektakelverein.

Marita Littich, die Leiterin des Kindergartens St. Katharina in Stadtallendorf, hob das „besondere Ambiente“ der Schlossruine als „ganz besondere Attraktion für die Kinder“ hervor: „Wir wollen den Kindern mit dieser Freiluft-Veranstaltung einen ganz besonderen Höhepunkt präsentieren“, erklärte sie.

Gefühl- und humorvoll führte das Wittener Kinder- und Jugendtheater die einstündige Geschichte von der kleinen Hexe Lisbeth (Ariane Raspe) auf, die ihren Geburtstag feiern will. Doch bis es so weit ist, muss die kleine Hexe noch so manches spannende Hindernis überwinden, zum Beispiel wenn Babyhexe Trixi (Tine Agel) zaubert und plötzlich zwei Meter groß ist. Bevor der Geburtstagskuchen angeschnitten werden kann, muss Lisbeth erst einmal zur Hexenlehrerin (Marcel Konrath), um dort einen Zauberspruch zum „Wieder-klein-Hexen“ zu besorgen. Und dann sind auch noch Trixi und ihre geliebte Katze Miez verschwunden.

Gebannt folgten die Kinder der Geschichte, bogen sich vor lachen, wenn der kleinen Hexe mal wieder der Kuchen anbrannte, oder litten mit ihr, wenn die strenge Hexenlehrerin sie nachsitzen ließ.

Kerzengerade saßen die jungen Zuschauer auf ihren Stühlen, schlugen vor Spannung die Hände vors Gesicht, lauschten neugierig dem Rezept zum „Elternweghexen“ und warteten gespannt, was passiert wenn Klara (Steffen Essigweg) die Uhr vorhext.

Die Kinder bedankten sich bei den toll kostümierten Schauspielern mit Bravo-Rufen und viel Applaus. Auch die sechsjährige Esma war begeistert. „Das war toll, wie die gespielt haben.“

von Karin Waldhüter

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