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Das neue Grün ist verlegt

Kunstrasenplatz-Sanierung Das neue Grün ist verlegt

Ende des Monats werden 19 Jugend- und 3 Seniorenmannschaften den komplett erneuerten Kunstrasenplatz I im Herrenwaldstadion wieder nutzen können.

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Planer Lothar Gersmann (von links), Bürgermeister Christian Somogyi und Reiner Bremer von der Verwaltung „prüfen“ den neuen Kunstrasenbelag.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Seit Anfang Mai hat die Fachfirma den alten Belag abgetragen, den Untergrund aufbereitet und stellenweise gespachtelt und die neue Kunstrasenfläche verlegt. Spielt das Wetter einigermaßen mit, dann ist der Kunstrasenplatz I ab Monatsende wieder bespielbar.

Die nächste gute Nachricht: Das Ausschreibungsergebnis hat sich in dem Rahmen bewegt, den die Stadtverwaltung und Planer Lothar Gersmann im Vorfeld auch kalkuliert hatten. Vor rund einem Jahr begannen die konkreteren Überlegungen. Susanne Fritsch und Reiner Bremer waren in der Verwaltung federführend für das Projekt.

Es war Zeit. Der alte Platz war aufgebraucht, stellenweise sogar schon kaum mehr bespielbar. An einigen Ecken hatte sich der Belag vom Untergrund gelöst oder Nähte waren aufgegangen. Das soll bei dem neuen Belag nicht mehr möglich sein. „Die einzelnen Bahnen werden verklebt, nicht mehr miteinander vernäht“, erläuterte Gersmann beim Ortstermin.

312000 Euro kostet der neue Kunstrasenplatz

Der Platz wird gebraucht. Allein 19 Jugendmannschaften nutzen ihn teilweise ganzjährig, hinzu kommen 3 Seniorenmannschaften. 16 Jahre hat der vorherige Platz auch dank entsprechender Pflege gehalten. Den Untergrund bildet eine flexible Tragschicht, darauf ruht der eigentliche Kunstrasen. Er wird gesandet und bekommt auch noch eine Granulatfüllung. Dafür ist am Ende aber trockenes Wetter zwingend nötig.

Mitglieder der Fußballabteilung des TSV Eintracht Stadtallendorf haben selbst mitangepackt. So haben sie beispielsweise die Entwässerungsrinnen am Rande des Feldes geöffnet und gereinigt und die wuchernden Sträucher am Spielfeldrand gestutzt. Das hat der Stadt Geld gespart.

312000 Euro kostet der neue Kunstrasenplatz, für den es Geld aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (kurz KIP genannt) von Bund und Land gibt, wie die OP berichtete.

Bürgermeister Christian Somogyi rechnet damit, dass möglicherweise am Ende auch noch finanzieller Spielraum für „andere Arbeiten im Stadion“ bleiben könnte. Konkreter wurde er am Freitag nicht. Doch das wäre gut zu wissen, wenn der TSV Eintracht den Sprung in die Regionalliga schaffen sollte.

Der Kunstrasenplatz I wird auch Kleinspielfeldmarkierungen und „D9“-Markierungen erhalten. Die Abkürzung steht für D-Jugendspiele mit 9 Spielern.

Neben dem Belag wurden auch die Tore und die Ballfangzäune erneuert. Letztere hatten bereits einige Löcher.

von Michael Rinde

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