Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Das Sportabzeichen immer im Blick

Laufen, Springen, Werfen Das Sportabzeichen immer im Blick

Zum dritten Mal fand gestern ein Sportabzeichentag in Stadtallendorf statt - im Vergleich zu den Vorjahren in beschaulichem Rahmen und mit viel weniger Teilnehmern.

Voriger Artikel
Eine Fähigkeit fürs Leben
Nächster Artikel
Der Zeckenfänger von Burgholz

Unter Beobachtung durch Mitschüler und Lehrkräfte hebt ein Bärenbachschüler beim Weitsprung ab.Fotos: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. Der Sportabzeichentag in Stadtallendorf ist bei seiner dritten Auflage noch weiter geschrumpft. Inzwischen gibt es überhaupt kein Rahmenprogramm mehr - abgesehen von einer Zumba-Aktion am Nachmittag, als die Erwachsenen sich sportlich betätigten. Die Schüler suchten indes vergeblich nach zusätzlichen Unterhaltungsangeboten. Oder, um es positiv auszudrücken: Sie konnten sich voll auf den Sport konzentrieren.

Zum Auftakt vor zwei Jahren hatte es in Stadtallendorf, als die Stadt ein Halt auf der Sportabzeichentour war, noch ein pompöses Drumherum mit Spiel, Spaß, Musik und Prominenten gegeben. Im vergangenen Jahr fiel die Veranstaltung dann schon kleiner aus, aber wenigstens gab es beispielsweise noch eine Kletteranlage, einen Soccercourt und einen Baseball-Schlagkäfig. Dieses Mal jedoch: Fehlanzeige.

„Ein bisschen Rahmenprogramm wäre schon gut“, gab dann auch Bernd Weitzel, der Vorsitzende von Eintracht Stadtallendorf, auf Nachfrage dieser Zeitung zu. Sein Verein sorgte neben dem Leichtathletikkreis für die ehrenamtliche Unterstützung der Veranstaltung. „Schule und Bewegung - das ist doch schon mal eine gute Kombination“, erklärte er, warum sein Verein „selbstverständlich“ zur Ausrichtung beitrage. Noch dazu freute er sich über die Leistungen des sportlichen Nachwuchses: „Das ist schon eine Wucht“, kommentierte er und schwärmte von den sportlichen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen.

Mit dabei waren diesmal sieben Klassen der Georg-Büchner-Schule (GBS) sowie Jungen und Mädchen der Bärenbachschule. Auswärtige Schulen beteiligten sich diesmal nicht - ein weiterer Unterschied zu den vergangenen beiden Jahren.

Für die GBS sei es gar keine Frage gewesen, ob sie mitmacht oder nicht. Die Sportabzeichen-Aktion passe gerade bei den „Aktivklassen“ ins Konzept der letzten Schultage, stellte Matthias Kastl, einer der Klassenlehrer (6c) und zudem Schulsportkoordinator, heraus. Kurz vor den Sommerferien seien besondere Aktionen sehr beliebt, entsprechend war er mit seinen Jungen und Mädchen im Kletterwald, im Schwimmbad und eben beim Sportabzeichen.

Allerdings hätte er sich ebenfalls mehr Teilnehmer als die rund 300 bis 400 Schüler am Vormittag gewünscht - obwohl dies die von der Stadt anvisierte Zahl gewesen war. „In der letzten Schulwoche gibt es immer sehr viele Angebote. Noch dazu kam die Mitteilung, dass Sportabzeichentag ist, relativ spät - und wir hatten kurz zuvor auch Bundesjugendspiele“, erklärte Kastl zum einen die vergleichsweise geringe Teilnehmerzahl der Georg-Büchner-Schule sowie zum anderen seine leise ­Kritik.

von Florian Lerchbacher

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr