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Das Salzlager steht schon fast bereit

Bauhofs-Neubau Das Salzlager steht schon fast bereit

Das Millionen-Bauprojekt der Stadt, durch das zwei Bauhöfe auf einem Gelände zusammengeführt werden, tritt in die Schlussphase. Ab dem Jahreswechsel ist der Umzug der Mitarbeiter möglich.

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Das Foto zeigt das künftige Sozialgebäude samt einiger der nötigen Werkstätten.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Wer auf die Baustelle fährt, steuert zunächst auf einen hohen Holzbau zu. Das künftige Salzlager für den Winterdienst ist beinahe fertig. Es ist so hoch geraten, damit darin künftig Radlader Lastwagen direkt mit dem Streugut befüllen können. Beim Blick nach rechts fällt das künftige Gebäude des Stadtwerke-Bauhofs samt dem Gelände für den neuen Wertstoffhof ins Auge. Im Augenblick hat der ein funktionierendes Ersatz-Domizil im DAG-Gebiet gefunden.

Der Rundgang mit Sigrid Waldheim, Leiterin des Eigenbetriebs Dienstleistungen und Immobilien (DuI), führt um die Ecke. Dort entsteht das neue Sozialgebäude samt Werkstätten.

Projekt bleibt im Zeitplan

Mit diesem Gebäude wird ein Stadtallendorfer Dauerproblem beim Baubetriebshof verschwinden. Die mangelhaften Sozialräume im Bauhof in der Niederrheinischen Straße werden nach dem Umzug Vergangenheit sein. Ganz genau festlegen möchte sich Betriebsleiterin Waldheim derzeit noch nicht. „Ich gehe davon aus, dass wir nach dem Jahreswechsel, also im Laufe des Januars einziehen können“, sagt sie gegenüber der OP. Damit bleibt das Projekt im Zeitplan, was bei dieser Größenordnung keineswegs selbstverständlich ist, wie andere Projekte zeigen. Der Bauhof einer Stadt von der Dimension Stadtallendorfs entspricht in etwa der Größe eines mittelständischen Handwerksbetriebs.

28 Mitarbeiter hat allein der DuI-Baubetriebshof. In der Zahl sind Saisonkräfte wie auch die Mitarbeiter für die Friedhofspflege enthalten. Weitere 5 Mitarbeiter und einen Auszubildenden hat der Betriebshof der Stadtallendorfer Stadtwerke. Für den Baubetriebshof von DuI sind aktuell 17 Fahrzeuge unterwegs, für die Stadtwerke weitere 5, vom Pkw bis zum Bagger oder dem großen Lastwagen. Sie alle finden ab dem nächsten Jahr ihren Platz auf dem neuen Bauhofsgelände. Direkt gegenüber vom Sozialgebäude liegen die teilweise offenen Hallen für Fahrzeuge, gleich dahinter wiederum beginnt eine Freifläche für die großen Materialmengen, die die Betriebshöfe brauchen.

Startprobleme bewältigt

Die Arbeiten an den Außenanlagen des gemeinsamen Bau- und Betriebshofsgeländes sind in vollem Gange. „Allein sie kosten rund 500000 Euro, was die Dimension klarmacht“, erläutert Sigrid Waldheim beim Rundgang mit der OP. Bürgermeister Christian Somogyi zieht eine zufriedene Zwischenbilanz für das Großprojekt Bauhofsneubau. Die Kostenkontrolle funktioniere, das gesamte Vorhaben liege nunmehr im kalkulierten Finanzrahmen, sagt er gegenüber dieser Zeitung.

Den Ärger rund um die Baukosten hatte es gleich beim Start gegeben (die OP berichtete). Bei der Ausschreibung der Rohbauarbeiten hatten sich gleich Mehrkosten angekündigt. Aktuell geht die Stadt von rund 5,9 Millionen Euro Baukosten aus. Das Grundstück hat eine Größe von rund 25000 Quadratmetern. Wegen eines früheren Schrottplatzes hatte es beim Start ein Altlastenproblem gegeben, das im Zuge der Bauarbeiten gelöst werden musste.

Der Eigenbetrieb Dienstleistungen und Immobilien wie auch die Stadtwerke finanzieren das Projekt gemeinsam. Die Rückfinanzierung erfolgt über den städtischen Haushalt. Das ist die Konsequenz aus der rechtlichen Konstruktion mit den beiden Eigenbetrieben.

von Michael Rinde

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