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Das Publikum will Party - und bekommt sie auch

Karneval Das Publikum will Party - und bekommt sie auch

Nach vier Stunden Programm mit insgesamt 22 Darbietungen bot der Roßdorfer Carnevals Club im Anschluss an seine 29. Prunksitzung noch Tanz mit DJ Mario.

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Ebenso bunt wie die Auftritte der verschiedenen Gruppen – hier der Klatschweiber – waren die Verkleidungen im Publikum.Fotos: Heinz-Dieter Henkel

Roßdorf. Die Mehrzweckhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Standesgemäß hießen die 500 bunt kostümierten Gäste zunächst den 11er- Rat und dann das junge Herrscherpaar Tessa Wiegand und Fabio Weber willkommen. Und dann ging es richtig los. Den Auftakt machte die Tanzgarde mit einem furiosen Auftritt. Doch nicht nur sie und die anderen Roßdorfer sondern alle Gruppen - egal ob aus Marburg, Rauischholzhausen, Anzefahr, Mardorf, Niederklein oder Rauschenberg - bekamen donnernden und verdienten Applaus. Auf der Bühne gab es einen fliegenden Wechsel nach dem anderen, und so manche Gruppe musste sich sputen, um zum nächsten Auftritt in der nächsten Karnevalshochburg zu kommen.

Routiniert führte Sitzungspräsident Christopher Greb durch den Abend. Er überbrückte die kurzen Pausen mit flotten Sprüchen, ließ Schunkellieder in längeren Umbaupausen einspielen und überreichte zahllose Orden an die vielen Tänzerinnen und Tänzer. Egal wann auch immer er „Karneval“, „Roßdorf“ oder einen Gruppennamen rief, immer schallte ihm aus dem Saal der Spruch entgegen, den die Karnevalisten im Bühnenbild verarbeitet hatten: „Deer zou“.

Neben der von Marcus Braun trainierten Präsidentengarde, den Flying Hippos aus dem RCC-Vorstandsteam und dem von Marius Maus trainierten Tanzmariechen beeindruckte das noch sehr junge RCC-Tanzpaar Tessa Wiegand und Max Pöltel mit einer absolut fernsehreifen Vorführung.

Zu den Lieblingen des Abends gehörten zweifellos die Roßdorfer Klatschweiber, die farbenfroh gewandet ihr „next Topmodel“ suchten.

Lediglich einmal standen Vereinsvorsitzender Stefan Maus und Gattin Heike im Rampenlicht: Als das Marburger Prinzenpaar ihnen ihre Karnevalsorden übergab. Sie sorgten ansonsten „eher unsichtbar“ dafür, dass das Programm wie am Schnürchen lief und die Stimmung gar nicht erst abfallen konnte.

Der aus dem Fernsehen bekannte „Gleer Jung“ Christoph Grimmel fegte über die Bühne und setzte verbale Akzente. Vielleicht kamen die Büttenreden etwas zu kurz - doch dies war Absicht: „Wir verzichten ganz bewusst auf viel Bütt“, berichtete Norbert Rausch, Pressewart des RCC und erklärte: „Die Jugendlichen wollen vor allen Dingen Party“. Und die bekamen sie.

von Heinz-Dieter Henkel

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